Handball-Verbandsliga: SGS will im Derby mit Osterburg 18:30-Hinspiel-Klatsche vergessen machen

Seehäuser pochen auf Revanche

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Im Hinspiel gingen Christian Söhnel (Mitte) und die SG Seehausen im Altmarkderby ordentlich baden (18:30). Doch seitdem ist viel Zeit vergangen und die Wischestädter sind zurück in der Spur.

Seehausen. Der Stachel im Seehäuser Handball-Herz steckt tief. Zum Saisonauftakt, nach dem Abstieg aus der Sachsen-Anhalt-Liga, ging es direkt zum Derby bei der HSG Osterburg.

Ein Duell auf Augenhöhe wurde Anfang September erwartet, doch was die Zuschauer in der Lindensporthalle geboten bekamen, war eine Demonstration der Osterburger Stärke. Überaus deutlich mit 30:18 bezwangen die Biesestädter die benachbarte SGS. Logisch, dass die Seehäuser im heutigen Rückspiel diese offene Rechnung tunlichst begleichen wollen. Der Anwurf in der Wischelandhalle erfolgt um 16 Uhr.

Angesichts der Leistung zum Saisonauftakt, war den Fans der Seehäuser schon Angst und Bange, dass es wieder eine Spielzeit im Tabellenkeller wird. Auch die weiteren Begegnungen der SGS untermauerten diesen Gedanken. Nur ein Zähler aus den ersten fünf Spielen, war für einen Absteiger, der in der Verbandsliga neu angreifen wollte, schlichtweg zu wenig. Erst am 6. Spieltag im Duell mit dem HV Lok Stendal (27:20) fuhren die Nord-Altmärker ihren ersten Sieg ein und starteten fortan eine Serie. Sieg und Niederlage wechselten sich nun homogen ab.

Diese Entwicklung ist auch am HSG Osterburg-Coach Uwe Knust nicht vorbeigegangen. „Die haben viel junge Spieler eingebaut. Das dauert seine Zeit. Die werden auch kommen.“ Zudem erwartet der Übungsleiter der Biesestädter eine komplett andere Partie als noch zum Saisonstart. „Das wird kein Selbstläufer.“ Dennoch sieht er sich und seine Sieben „in der Lage, wichtige Spiele zu gewinnen.“

Für die HSG wären zwei Punkte im Nordderby von hoher Wichtigkeit, wollen die Biesestädter doch weiter an der Tabellenspitze festhalten. Zudem folgt bereits in zwei Wochen, am 4. Februar, der absolute Knaller gegen den Rangzweiten Güsen.

Somit wird es eine Partie unter gemeinsamen Vorzeichen. Beide Mannschaften wollen den positiven Trend aus den letzten Wochen fortsetzen und ihrerseits für einen prestigeträchtigen Erfolg sorgen, der sowohl die HSG im Aufstiegskampf weiter beflügelt, als auch die SGS weiter voranbringt, die ihre Revanche für die deutliche Hinspielklatsche bekäme.

Von Falk-Stéphane Dezort

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