Leichtathletik – Offene Altmarkmeisterschaft U10 und U12: Paschke räumt komplett ab / Rekord von Sellau

SCM-Athletin ragt heraus

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Lena Arendt (Mitte) und Jule Schlieker (rechts) vom Stendaler LV zogen ins 50m-Finale der W7 ein, verpassten dort aber die Medaillen-Ränge. 

tha Stendal. Das Stendaler Leichtathletikstadion „Am Galgenberg“ war kürzlich Schauplatz der diesjährigen Offenen Altmarkmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12.

Traditionell hatte der heimische Stendaler LV geladen und durfte sich über die rege Teilnahme von 104 Jungen und Mädchen freuen. Mit Diego Sellau (Tangermünder LV) gelang es einem Athleten sogar, einen neuen Altmarkrekord aufzustellen.

Fünfter im Hochsprung der M11: Moritz Biesenthal (SLV).

Der Kaiserstädter lieferte über die 800m-Strecke einen neuen Bestwert von 2:37,57 Minuten ab. Es sollte nicht der einzige Erfolg Sellaus bleiben. Das TLV-Talent triumphierte obendrein über die 50m und im Hochsprung. Ähnlich dominant traten in ihren Altersklassen auch John Sczepanek (VfL Kalbe) und Michl Heiser (Stendaler LV) auf. Sczepanek stand im Weitsprung, Ballwurf und 50m-Lauf der M8 ganz oben auf dem Podest. Heiser gewann die 50m, 800m und den Weitsprung der M7. Zudem triumphierte er mit der Stendaler 4x50m-Staffel. In der ältesten männlichen Altersklasse, der M11, gelang Fynn Pieper ein Doppelsieg (Hoch- und Weitsprung) für den Arneburger LV.

Bei den Mädchen machte vor allem Elena Paschke (SC Magdeburg) auf sich aufmerksam, die in der W11 sämtliche Einzelkonkurrenzen gewann. Die Altersklassen W9, W10 und W7 verliefen hingegen wesentlich ausgeglichener, mit wechselnden Siegerinnen. Eine große Dominanz strahlte wiederum Lea Kunert (Stendaler LV) in der W8 aus. Die Lokalmatadorin triumphierte über 50m, 800m, im Weitsprung sowie mit der Staffel und wurde zudem Zweite im Ballwurf.

Erfolgreichster Verein der Meisterschaften war der Stendaler LV, der mit 14 Titeln einen Erfolg mehr verbuchte als der ebenfalls starke Tangermünder LV.

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