FUSSBALL – LANDESPOKAL Lok Stendal fährt ersatzgeschwächt nach Wernigerode

Schweres Erstrunden-Los

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Trainer Jörn Schulz und der 1. FC Lok Stendal werden sich strecken müssen, um weiterzukommen.

Stendal – Der Kader ist extrem dezimiert, der Gegner stark: Einfach wird die Erstrundenbegegnung im Fußball-Landespokal für den 1. FC Lok Stendal keinesfalls. Der Oberligist muss am morgigen Sonnabend, 10. August, beim FC Einheit Wernigerode antreten.

Der Verbandsliga-Aufsteiger hat personell aufgerüstet und dürfte im neuen Stadion doppelt motiviert in die Partie gehen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

„Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen und weiterkommen“, betont Lok-Coach Jörn Schulz. Ihm werden allerdings sechs Stammspieler fehlen. Niclas Buschke, Steven Schubert, Martin Gödecke, Johannes Mahrhold, Sebastian Hey und der jüngste Neuzugang Felix Behling stehen nicht zur Verfügung. Hey hat sich beim torlosen Unentschieden bei Blau-Weiß Berlin vermutlich die Nase gebrochen, Behling liegt mit Fieber flach. Die anderen Spieler sind aus privaten Gründen verhindert. Auch wenn einige „tragende Spieler“ fehlen, will Schulz eine schlagkräftige Truppe aufbieten. „Das Gute ist, dass wir in dieser Saison in der Breite ganz gut aufgestellt sind“, sagt er. So haben die Spieler, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, die große Chance, sich anzubieten und zu zeigen. Stendals Trainer geht von einem schwierigen Spiel aus. Und auch davon, dass seine Mannschaft viele Ballbesitzphasen haben werde. „Da haben wir uns in der Vorbereitung schwergetan“, sind ihm die Testspiele noch präsent. „Egal wie, wir wollen gewinnen“, gibt sich Schulz kämpferisch.

Nach dem gelungenen Oberliga-Start mit dem Punktgewinn geht sein Team mit gestärktem Selbstvertrauen in die Begegnung. „Der Punkt in Berlin war Gold wert, auch für die Köpfe“, weiß der Lok-Coach. Und er blickt noch ein wenig weiter voraus: „Wenn wir den Einzug in die zweite Runde schaffen, haben wir einen guten Start hingelegt.“  sli

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