Volleyball: Wachablösung im Altmark-Mixed / Gardelegen Erster, Stendaler VV und VSG Salzwedel teilen sich Rang zwei

SVG schwächelt, rettet Vorsprung aber ins Ziel

Thomas Viehmann (rechts) holte sich mit der SV Gardelegen den Sieg in der Altmark-Mixed-Runde im Volleyball. Beim Turnier in Osterburg landeten die Westaltmärker auf Rang vier. Fotos (2): Buchholz

mal/cbu Osterburg. In den vergangenen Jahren der Altmark-Mixed-Liga im Volleyball war die VSG Salzwedel das dominierende Team und konnte sich nicht nur den Titel drei Mal in Folge, sondern auch viele Tagessiege holen.

Das war in der Spielzeit 2012/13 anders, denn zumindest die Tagessiege waren oft verteilt, so dass bis zum vierten Spieltag in der oberen Tabellenhälfte alles ganz eng beieinander lag.

Weil der VSG-Sechser überraschend häufig Schwächen zeigte, die SV Gardelegen aber konstant auf gutem Niveau spielte, schafften die Rolandstädter die Wachablösung. Mit fünf Sätzen und 131 kleinen Punkten Vorsprung setzte sich der Sechser um David Ganzer an die Spitze und qualifizierte sich zudem für die Landesmeisterschaften.

Fünf Sätze Vorsprung mögen viel klingen, bei 16 zu spielenden Sätzen und dem ausgeglichenen Niveau der Liga war daher am letzten Spieltag, der am vergangenen Sonnabend in der Osterburger Sekundarschul-Sporthalle stattfand, noch alles offen.

Gleich in der Auftaktbegegnung trafen die Gardelegener auf den Stendaler VV. Die Ostaltmärker traten selbstbewusst auf und schlugen den Tabellenführenden in beiden Sätzen, während die VSG parallel im stadtinternen Duell beide Sätze für sich entschied. Die Folge war, dass beide Teams wieder an Spitzenreiter Gardelegen dran waren.

Der PSV Salzwedel musste sich in Osterburg wie auch in der gesamten Spielzeit den erfahrenen Teams geschlagen geben, konnte an der Biese jedoch nach Satzgewinnen gegen Kalbe, Beetzendorf und Bismark immerhin kleine Achtungserfolge für sich verbuchen. Am letzten Spieltag hatten alle Teams starke und schwache Phasen. So war es kein Wunder, dass die Plätze eins bis fünf nur zwei Sätze auseinander lagen. Stendal holte sich den Tagessieg mit 12:4-Sätzen, direkt da hintern kamen Osterburg und die VSG Salzwedel mit einem Satz weniger vor Gardelegen und Bismark ein, die den Spieltag mit 10:6-Sätzen abschlossen.

Als Bernd Scheider die Ergebnisse am Abend bei der traditionellen Abschlussparty verkündete und die Siegerehrung vornahm, war eines klar: Die SV Gardelegen hat in Osterburg den Vorsprung der ersten vier Spieltage sicher verteidigt und gewann mit 58:22-Sätzen und 290 kleinen Pluspunkten die Liga. Ein unglaubliches Ergebnis folgte beim Kampf um Rang zwei und drei. Jedes Team spielte an den fünf Spieltagen insgesamt 80 Sätze. VSG Salzwedel hatte ebenso wie die Stendaler Volleyballer aufgrund des letzten Spieltages ein gleiches Satzverhältnis. Nach mehrmaligem Nachrechnen musste Spielleiter Bernd Scheider feststellen, dass mit 178 Pluspunkten auch die Ballwertung identisch war. Somit gab es zwei zweite Plätze.

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