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Saxonia Tangermünde und SSV Gardelegen feiern, Lok Stendal versteht die Welt nicht mehr

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Von: Tobias Haack

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Tangermündes Spieler feiern ein Tor.
Saxonia Tangermünde hatte am Sonnabend allen Grund zum Feiern. © Haack

In der Fußball-Verbandsliga haben der FSV Saxonia Tangermünde und der SSV 80 Gardelegen am 5. Spieltag erneut ganz wichtige Heimsiege gefeiert. In Stendal ist die Stimmung hingegen nach einer weiteren Niederlage im Keller.

Der FSV Saxonia Tangermünde hatte mit dem SV Dessau einen Gegner zu Gast, der bis dato an der Tabellenspitze mitgespielt hat und als haushoher Favorit anreiste. Allerdings hatten die Muldestädter offensichtlich ihre Hausaufgaben nicht gemacht und liefen wie zuletzt schon der Haldensleber SC munter in die Tangermünder Konter. Der FSV schlug vor dem gegnerischen Tor dann eiskalt zu. Fünf von sechs Chancen saßen, der SVD wurde mit 5:1 vorgeführt. Die Tore erzielten Pascal Lemke (2), Jonas Lehmann, Alexander Klitzing und Maurice Schmidt.

Der SSV 80 Gardelegen hatte in seinem Heimspiel gegen die SG Rot-Weiß Thalheim etwas mehr Mühe. Edeltechniker Clemens-Paul Berlin brachte die Westaltmärker in der 47. Minute in Führung. Knapp 20 Minuten später glichen die Gäste aus. In der Schlussphase erzwang die Mannschaft von Trainer Norbert Scheinert dann den Dreier. Wie so oft war es Leitwolf Florian Scheinert, der das Leder ins Tor drückte. Der SSV 80 bleibt somit weiterhin ungeschlagen.

Über den 1. FC Lok Stendal lässt sich das nicht sagen. Er kassierte am Sonntagnachmittag beim 0:1 in Amsdorf seine vierte Pflichtspielpleite in Folge und hinkt damit langsam aber sicher den eigenen Ansprüchen hinterher. Es war ein Fehler im Spielaufbau, der dem Gegner das goldene Tor ermöglichte. Stendal war besser, war überlegen, hatte sogar die Chance, per Strafstoß zu treffen, war aber nicht effizient genug. Mit sechs Zählern bleibt der Mannschaft von Trainer Jörn Schulz aktuell nur Rang zwölf.

Alle Infos, Trainerstimmen und Hintergründe zu den Spielen am Wochenende lest Ihr am Montag in der Altmark-Zeitung.

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