FUSSBALL – LANDESLIGA Bismark und Möringen können sich absetzen

Ruhe bis zum Winter

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Den Pflichtsieg vor Augen: Robin Kroschel trifft mit dem TuS Bismark auf das punktlose Schlusslicht aus Niegripp. 

Altmark – Dem TuS Schwarz-Weiß Bismark und dem Möringer SV bietet sich am morgigen neunten Spieltag der Fußball-Landesliga die große Chance, den Abstiegskampf mindestens für den Rest der Hinserie hinter sich zu lassen.

In ihren Partien gegen die beiden bis dato schwächsten Teams der Liga genießen die Altmärker die klare Favoritenrolle.

TuS Bismark - Blau-Weiß Niegripp (Sonnabend, 15 Uhr). 

Acht Spiele, null Punkte, 5:34-Tore. Die Ausbeute der SG Blau-Weiß Niegripp im bisherigen Saisonverlauf ist sicherlich alles, außer furchteinflößend. Logisch, dass der TuS Bismark, der bislang ohnehin ein gutes Jahr spielt, in dieses Heimspiel als turmhoher Favorit geht. Auch Trainer Christoph Grabau ist sich dessen durchaus bewusst und verzichtet daher auf das sonst übliche Tiefstapeln seiner Kollegen. „Der Gegner ist wohl einer der schwächeren der Landesliga. Wir wollen sie mit unserem Spiel bespielen und natürlich den Sieg einfahren. Natürlich muss man vor jedem Gegner Respekt haben, aber wir sind auch selbstbewusst genug, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, sagt Bismarks Coach.

Über den Gegner, der im Sommer einen kleinen Aderlass über sich ergehen lassen musste, ist der Informationsstand des TuS begrenzt. In der Vorsaison aber war die Bilanz gegen Blau-Weiß ausgeglichen: Einem 2:0-Heimsieg stand eine 1:2-Pleite gegenüber. „Individuell waren sie schon letztes Jahr nicht sonderlich stark besetzt. Ich gehe auch nicht von einer großen Umstrukturierung in ihrem Spiel aus“, erwartet Grabau einen Kontrahenten, der eher auf einfache Stilmittel setzen wird. Die Schwarz-Weißen werden darauf vorbereitet sein und dürfen personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Felix Knoblich (Sperre) und Michael Fichte (langzeitverletzt) gilt es zu ersetzen. Der Rest des Kaders steht zur Verfügung und möchte gegen Niegripp zum Sprung ins obere Tabellendrittel ansetzen.

TuS Magdeburg-Neustadt - Möringer SV (Sonnabend, 15 Uhr). 

Die Magdeburger sind wie der MSV in die Landesliga aufgestiegen, haben den Sprung in die höhere Spielklasse aber nicht ansatzweise so gut bewältigt wie die Altmärker. Während Möringen bereits starke 13 Zähler gesammelt hat, verharrt der TuS bei mageren drei Punkten. Die Gäste gehen die Partie dennoch seriös an und sind auf einen Gegner vorbereitet, der „mit dem Rücken zur Wand steht und alles dafür tun wird, die drei Punkte zu holen“, wie Trainer Philipp Dieckmann sagt.

Von seiner Mannschaft erwartet der junge Möringer Coach, dass sie trotz der jüngsten Erfolge konzentriert bleibt und „weiter als Einheit auftritt.“ Auch wenn die Aufgabe im Norden der Landeshauptstadt machbar erscheint, birgt sie dennoch einige Tücken. Zum Beispiel die Personallage des MSV, die Dieckmann aufgrund von Krankheiten und Verletzungen zu ungewollten Rotationen zwingt.

VON TOBIAS HAACK

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