FUSSBALL – LANDESLIGA: TuS Bismark geht mit Sorgen in die Vorbereitung

Ein Rückkehrer, viele Angeschlagene

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Lockerer Aufgalopp: Der TuS Schwarz-Weiß Bismark startete in die Saisonvorbereitung. 

Bismark – Sie ließen es locker angehen. Eine Laufrunde um den Platz, danach ein paar Einheiten mit Ball: Die Landesliga-Fußballer des TuS Schwarz-Weiß Bismark starteten am Sonnabendvormittag in die Vorbereitung.

Obwohl die Laune bei den Spielern super war: Trainer Christoph Grabau hat mit personellen Sorgen zu kämpfen.

„Wir haben noch viele Angeschlagene“, meinte er, bevor er seine Schützlinge auf den Rasen schickte. Michael Fichte wird nach seinem Syndesmoseband-Anriss im Sprunggelenk noch mindestens drei vier Wochen ausfallen. Bei Robin Kroschel ist die alte Verletzung wieder aufgebrochen. Sien Muskelfaserriss wird ihn wohl noch sechs Wochen vom Fußballplatz fernhalten. Florian Knoblich wird aufgrund seines Kreuzbandrisses vermutlich in der kompletten Saison fehlen. Luis Motejat hat sich zurückgezogen, wird mindestens ein Jahr lang nicht Fußball spielen. Und Martin Köhn ist zum Landesklassisten TuS Wahrburg gewechselt.

Die vielen Ausfälle zu kompensieren, wird Grabaus größte Herausforderung werden. Immerhin steht Rückkehrer Sebastian Neumann bereit. Der 32-jährige Routinier soll Florian Knoblich im Abwehrzentrum ersetzen. Zusätzlich sind Nachwuchsspieler und junge Kicker aus der zweiten Mannschaft in der Vorbereitung dabei. Vorrangiges Ziel sei aufgrund der personellen Situation der Klassenerhalt, sagt Grabau.

Und: Der neue Chef an der Seitenlinie legt den Fokus seiner Arbeit verstärkt auf die Offensive. „Ich lege mehr Wert auf Flachpass-Fußball. Wir sind von den Zahlen her nicht gerade die Offensivkünstler der Liga, das wollen wir halt verbessern.“ Wobei die Defensive keinesfalls vernachlässigt werden soll. „Aber wir wollen besser Fußball spielen, wollen mehr den Ball haben.“ Statt immer nur zu reagieren, soll der Bismarker Auftritt mutiger werden. Das habe sich auch schon in den den letzten Spielen der abgelaufenen Saison gezeigt. „Das liegt uns einfach mehr“, ist Grabau überzeugt. Und so standen bereits am Sonnabend zum Aufgalopp der Ball und das schnelle Flachpassspiel im Mittelpunkt seiner Arbeit.

VON SABINE LINDENAU

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