RINGEN

Viel Arbeit nach Zuschlag für RSV Stendal

Wettkampf beim RSV Stendal
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Euphorisch und zuversichtlich: Der Ringersportverein Stendal, der zuletzt viele Informationen zusammengetragen hat. Vom 27. bis zum 29. August ist man Ausrichter der Deutschen Meisterschaften.
  • Patrick Nowak
    vonPatrick Nowak
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Der RSV Stendal hat den Zuschlag bekommen, um die Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr auszurichten. Diese sollen vom 27. bis zum 29. August in Stendal ausgetragen werden. Die Freude darüber beim Organisationsteam und Pressewart Christoph Krumrey ist groß. Dennoch kommt viel Arbeit auf den Verein zu.


Der Ringsportverein aus der Ostaltmark konnte bereits in der Vergangenheit die ein oder andere Veranstaltung erfolgreich über die Bühne bringen. So trat er als Ausrichter der Landes- und Mitteldeutschen Meisterschaften in Erscheinung. Auch beim Rolandpokal ist der RSV Stendal der gastgebende Verein. Nun wartet die nächste organisatorische Ebene mit den Deutschen Meisterschaften im August. Nach der eingereichten Bewerbung hatte es dann für die Ostaltmärker den Zuschlag gegeben.

„Große Freude“ nach der Zusage

Unterstützung dafür gab es vom Landesringerverband Sachsen-Anhalt (LRV) rundum Präsident Thomas Schulz, der vom positiven Umfeld der Stendaler überzeugt ist. Nach einer Videokonferenz erfolgte dann die Zusage. Diese wurde mit „großer Freude“ aufgenommen wie Christoph Krumrey berichtet. Er weiß aber nun auch, „dass viel Arbeit auf uns zukommt“.

Neben dem Wettkampf der Kadetten kommt es laut Krumrey auch bei den 15- bis 17-Jährigen zum Kräftemessen in der Freistil-Disziplin. Insgesamt ist es in Sachsen-Anhalt die erste Deutsche Meisterschaft überhaupt. Dies habe es zuvor nicht gegeben, erklärt Krumrey. Durch die Außenwirkung aufgrund der Ausrichtung erhofft sich der Verein auch einiges davon.

Gastgeber auf neuer Ebene

Als Gastgeber peilen die Stendaler an, neue Unterstützer zu finden. Auch mögliche Partnerschaften und Freundschaften, die in eventuelle Trainingslager münden könnten, werden vom Verein angestrebt. Dass die Möglichkeit, solch einen Wettkampf zu veranstalten für Euphorie sorgt, kann Krumrey nicht von der Hand weisen. Zumal es eine große Chance ist, sich als Organisator auf einer ganz neuen Ebene zu beweisen.

„Seitdem brennt der ganze Verein für die Deutschen Meisterschaften. Die beiden haben sich gegenseitig beflügelt und seitdem ist das das große Thema im Verein“, spielt Krumrey auf den engen und erfolgbringenden Austausch zwischen dem RSV-Vorsitzenden Björn Buchhorn und dem LRV-Präsidenten Thomas Schulz an.

Zwei Stendaler Starter mit dabei

Dabei werden vom RSV Stendal zwei Sportler bei den Wettkämpfen an den Start gehen. Jonas Berghoff und Leon Wiezorreck bereiten sich nun intensiv darauf vor. Für beide ist es eine prägende Gelegenheit, um sich auf hohem Niveau in eigener Halle zu präsentieren. „Wir wollen unseren Startern die Möglichkeiten geben, zu Hause auf die Matten zu gehen“, so Krumrey. Etwas Unsicherheit schwingt während der Corona-Pandemie dennoch mit. Die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen wurden für Juli bereits abgesagt.

Die Stendaler arbeiten aber akribisch daran, dass sie den Wettkampf veranstalten können. „Wir haben als Ausrichter alle Informationen gesammelt“, so Krumrey, der weiterhin ausführt: „Da ist ein ständiger Informationsfluss zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Organisationsteam. Wir sind da zuversichtlich in Anbetracht der aktuellen Inzidenzen und des Impffortschritts und unseres Hygienekonzepts.“ Bis gestern hatte der Verein all seine Informationen zusammengetragen. In ein bis zwei Wochen würden sich die Entscheidungsträger des Deutschen Ringerbundes erneut zusammensetzen, erklärt Krumrey.

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