Fußball-Landesklasse: RW Arneburg besiegt Eintracht Salzwedel mit 3:0

Mit Routine den Nerv geraubt

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Vergebens gestreckt: Eintracht Salzwedel (weiße Trikots) fehlte beim 0:3 in Arneburg die Routine.

Arneburg. Nicht immer ist „Jugend forscht“ Trumpf: Beim 3:0 (3:0)-Sieg der Fußballer von Rot-Weiß Arneburg gegen den Landesklassen-Konkurrenten Eintracht Salzwedel hat sich das erfahrenere Team sehr souverän durchgesetzt.

Das Spitzenspiel des vierten Spieltags war bereits zur Pause vorentschieden.

Jubeln durften am Ende nur die Rot-Weißen (l. Markus Becker nach dem 1:0).

Vielleicht spielten der jungen Eintracht am Ende auch die Nerven einen Streich. „Wir haben mit unserer Routine Salzwedel den Schneid in der ersten Halbzeit vollkommen abgekauft und ihnen so auch den Nerv geraubt“, analysierte Arneburgs Trainer Mario Bitner. Schlüssel zum Sieg war dieses Mal die Abwehrleistung der Rot-Weißen, die über die gesamten 90 Minuten nur zwei Chancen der sonst so stürmischen Salzwedeler zuließen. Zum ersten Mal in der Saison spielten die Arneburger zu Null. Einmal trafen die Gäste dennoch. Allerdings ins eigene Tor. Ein Missverständnis zwischen Eintracht-Kapitän Julian Seehausen und Keeper Jonathan Gehrke führte bereits nach einer guten halben Stunde zum 3:0.

Schon zuvor präsentierte sich die Bittner-Elf als das deutlich reifere und überlegene Team. „Die erste Halbzeit war herausragend“, lobte der Coach der Rot-Weißen. „Es war eine super geschlossene Mannschaftsleistung.“ Die Pausenführung hätte sogar deutlich höher ausfallen können. So trafen die Arneburger in Durchgang eins noch jeweils ein Mal Latte und Pfosten. Trotzdem war Bittner mit der Tor-Ausbeute nicht unzufrieden: „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“

Der Sieg gegen einen der Aufstiegsfavoriten ging den Arneburgern anschließend runter wie Öl. „Die Spieler haben schon ein bisschen gefeiert. Die Jungs sind stolz auf ihre Leistung“, so Bittner, der trotz allem am Saisonziel (Top fünf) nicht rütteln will: „Um den Aufstieg spielen wir nicht.“

Von Andreas Arens

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