FUSSBALL Rot-Weiß Arneburg will Problemchen beseitigen

Philipp Dieckmann: „Hoffentlich etwas auslösen“

Arneburgs Trainer Philipp Dieckmann im Gespräch mit Osterburg-Coach David Rose.
+
Kennt die Baustellen seiner Mannschaft, glaubt aber auch stark an die Qualitäten vom Landesklassisten Rot-Weiß Arneburg: Trainer Philipp Dieckmann (rechts).
  • Patrick Nowak
    VonPatrick Nowak
    schließen

Rot-Weiß Arneburg wollte sich finden. Und eine ruhige Saison in der Fußball-Landesklasse spielen. Nach sieben Partien ist die Mannschaft von Trainer Philipp Dieckmann Zehnter, steht einen Rang über dem ersten Abstiegsplatz. Im AZ-Gespräch nennt der Coach die Gründe dafür. Hat aber auch den Glauben an seine Elf, dass sie wieder in die Spur kommt.

Arneburg - „Aus meiner Sicht haben wir keine eingespielte Mannschaft. Wir müssen immer viele Positionen tauschen, auch Schlüsselspieler.“ Philipp Dieckmann ist gegenüber der Altmark-Zeitung nicht zufrieden mit der aktuellen sportlichen Situation der Arneburger. Er selbst ist ambitioniert, schätzt die Herausforderungen, die Woche für Woche in der Landesklasse auf ihn und seine Mannschaft warten.

Rot-Weiß Arneburg hat bislang einmal gewonnen

Nach dem personellen Umbruch mit vielen jungen und lernwilligen Spielern wollte es Dieckmann mit den Rot-Weißen ruhiger angehen. Die Balance im aufgefrischten Kader aus jungen, wilden Akteuren und etablierten und erfahrenen Kräften wie beispielsweise Abwehrspieler Michael Winkelmann sollte erstmal gefunden werden. Noch gelang dies nicht wirklich. Bislang konnte nur einmal gegen den Aufsteiger Post SV Stendal mit 4:0 gewonnen werden.

Aus meiner Sicht haben wir keine eingespielte Mannschaft. Wir müssen immer viele Positionen tauschen, auch Schlüsselspieler.

Philipp Dieckmann (Trainer Rot-Weiß Arneburg)

Zwei Punkteteilungen gab es in den Duellen mit dem westaltmärkischen Liganeuling TSV Kusey (2:2) und dem MTV Beetzendorf (2:2). Im Heimspiel gegen den SV Eintracht Salzwedel (1.) hat es Dieckmann und Co. beim 0:5 böse erwischt. Auch gegen den Osterburger FC (2.) gab es eine 0:3-Pleite. Gegen Salzwedel und Osterburg darf aber verloren werden. Diese beiden Teams scheinen aufgrund ihrer Kaderstärke und ihren Ambitionen in ihrer eigenen Liga zu spielen.

Rot-Weiß Arneburg hat junge Spieler integriert

Aber zurück zu Rot-Weiß Arneburg. Dort ist auch nicht alles schlecht. Und das weiß auch der junge und kommunikative Coach Philipp Dieckmann selbst am besten. „Wir haben letztes Jahr, wo ich in Arneburg angefangen habe, gesagt: Wir wollen auch die Jugendspieler Schritt für Schritt integrieren.“ Phasenweise habe er fünf bis sechs Jungakteure auf Anhieb einsetzen müssen, möchte dies gleichzeitig aber nicht als Ausrede für die gezeigten Leistungen gelten lassen.

Wir wollen gemeinsam da rauskommen. Das wird schwer und heißt für uns, ruhig zu bleiben.

Philipp Dieckmann (Trainer Rot-Weiß Arneburg)

„Ansonsten sind alle fit, wenn nicht Grund X oder Y dazukommt“, erklärt Dieckmann und schiebt nach: „Dass wir da nicht stehen müssten, ist spekulativ. Wir wollen jetzt gemeinsam als Mannschaft da rauskommen. Das wird aber sehr schwer und heißt für uns, ruhig zu bleiben. Man hat ja auch Qualitäten in seinen eigenen Reihen. Aber die muss man jede Woche abliefern.“

Rot-Weiß Arneburg hat das Altmarkstrompokal-Viertelfinale erreicht

Während es in der Landesklasse etwas stockt, läuft es im Altmarkstrompokal besser. Dort steht Arneburg im Viertelfinale. Dieckmann erhofft sich, dass das Abschneiden im Pokalwettbewerb seiner Mannschaft einen positiven Schub gibt. „So ein Erfolg kann irgendwann hoffentlich etwas auslösen für die nächsten wichtigen Aufgaben.“ Demnächst geht es für RWA in der Landesklasse gegen den Tabellenelften Möringer SV.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare