Zweigeteiltes Mittelfeld: Auswärtsschwäche bremst VfB Klötze / Trio noch nicht sorgenfrei

Riewe-Elf nur daheim eine Macht

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Kevin Temmler, der acht Treffer für sein Team erzielte, und die Akteure von Eintracht Vienau lassen es an Einsatzbereitschaft nicht mangeln. Aufgrund personeller Probleme und einer ausgesprochenen Heimschwäche liegt die Höft-Elf als Neunter aber momentan hinter dem angestrebten sechsten Platz.

sen Altmark. Nach 16 absolvierten Spieltagen hat sich in der Fußball-Kreisoberliga ein breites Mittelfeld herauskristallisiert.

Dabei gibt es sechs Vertretungen, die jenseits von Gut und Böse rangieren und drei Teams, die durchaus noch in den Abstiegskampf verwickelt werden können.

Angeführt wird das Mittelfeld durch den VfB Klötze, der im heimischen Scholl-Stadion eine Macht ist, dort ungeschlagen blieb und 20 seiner 29 Zähler eingefahren hat. Die dürftige Auswärtsbilanz verhindert aber, dass die Elf von Trainer Kevin Riewe um den Titel mitspielt. „Wir kommen über unser Laufspiel. Uns liegen die kleinen und engen Plätze einfach nicht“, hat Riewe eine Erklärung für die Auswärtsschwäche.

Auch Aufsteiger FSV Eiche Mieste und der FC Jübar/Bornsen sind daheim noch ungeschlagen und verließen dabei fünfmal mit der maximalen Punktausbeute den Platz. Eintracht Mechau konnte daheim bereits sechs Partien gewinnen, so dass die Mannen um Routinier Thomas Philipp völlig sorgenfrei dem weiteren Programm entgegen sehen.

Indes sammelten Eintracht Vienau und Eintracht Salzwedel II in fremden Gefilden bisher mehr Zähler als daheim. 13 Auswärtspunkte sorgen in beiden Fällen dafür, dass der Kampf um den Klassenerhalt aus der Ferne verfolgt werden kann, was insbesondere für die im Vorjahr geprügelten Salzwedeler Balsam auf der Seele sein dürfte. Vienaus Trainer Dirksen Höft hat keine Erklärung für die schlechte Heimbilanz. „Die Jungs wollen den eigenen Fans immer ein gutes Spiel zeigen und ich denke, sie verkrampfen dabei zu sehr“, so Höft, der an Saisonziel sechster Platz festhält. Ein Trainingslager im Februar in der Türkei soll den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen, in der einige zuvor verletzte Akteure ins Team zurückkehren werden.

Rot-Weiß Wenze, der SV Engersen und der SV Brunau sind drei Mannschaften, die das rettende Ufer noch lange nicht erreicht haben, zumal es in dieser Saison bis zu vier Absteiger geben könnte. Richtig krass ist das Auftreten der Brunauer, die auswärts noch nicht einen Zähler eingefahren haben. Trainer Peter Kulessa bemängelte immer wieder die Einstellung seiner Akteure in der Fremde, die in keinem Verhältnis zum Auftreten daheim steht.

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