Morgen steigt das XXII. Altmark Masters im Hallenfußball

Riesen Spaßfaktor – Für Spieler und Fans

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Im Vorjahr gewann der 1. FC Lok Stendal das Endspiel gegen Germania Tangerhütte deutlich mit 5:2. Die Germanen sind diesmal nicht dabei, ebenso wenig wie Lok-Akteur Benedikt Nellessen (l.), der aus privaten Gründen nicht zum Aufgebot des Verbandsligisten gehört.

Beetzendorf. Alle wollen ihren Spaß – die Fußballer auf dem Feld, die Trainer hinter der Rundumbande und die Fans auf den hoffentlich wieder vollbesetzten Rängen in der Beetzendorfer Sporthalle. Es sieht ganz gut aus, dass sie alle morgen Nachmittag beim XXII.

Altmark Masters im Hallenfußball voll auf ihre Kosten kommen. Wie bereits in den Vorjahren verspricht das größte Hallenturnier der Altmark ein echter Fußball-Höhepunkt zu werden. Es gibt „Budenzauber“ vom Feinsten, organisiert von der Altmark-Zeitung mit tatkräftiger Unterstützung der Wittinger Privatbrauerei.

Kurz bevor morgen ab 12 Uhr der Ball rollt, ist allen die Vorfreude auf das Turnier deutlich anzumerken. „Meine Jungs sollen Spaß haben, die tolle Atmosphäre genießen und sich möglichst nicht verletzen“, sagt beispielsweise Jörn Schulz, Trainer des Landesklasse-Vertreters Medizin Uchtspringe. Leistungsdruck will er genauso wenig aufbauen wie Achim Rechenberg, Co-Trainer des Landesligisten Möringer SV. „Es ist sicherlich ein sehr gutes Zeichen, dass viele unserer Spieler mitkommen wollen. Denen macht das Turnier in Beetzendorf immer riesigen Spaß“, verrät Rechenberg.

Besonders viel Spaß macht das Turnier aber immer der Mannschaft, die nach den sieben Stunden Hallenfußball den großen Wanderpokal der AZ in den Händen hält. Im vergangenen Jahr war das Verbandsligist 1. FC Lok Stendal. Klar, dass das ranghöchste Team im illustren Teilnehmerfeld auch diesmal mit einer schlagkräftigen Truppe kommt. Mit dabei ist beispielsweise Routinier Sven Körner, der vor den Gruppengegnern aber gewaltigen Respekt hat. „Mit Goldbeck und Uenglingen haben wir echt harte Brocken erwischt“, glaubt Körner, der morgen als fliegender Torwart spielen wird.

An die K.o.-Runde, die für Lok ohne Frage Pflicht ist, will Kalbes Trainer Denis Mertens aber noch nicht denken. „Wir sind der einzige Kreisligist im Teilnehmerfeld und haben überhaupt nichts zu verlieren“, gab der VfL-Coach zu Protokoll, der erstmal froh ist, nicht sofort auf den 1. FC Lok zu treffen. „Es hätte schlimmer kommen können“, schmunzelt Mertens, für den das Altmark Masters morgen ein unvergessliches Erlebnis werden dürfte.

Mit reichlich Vorschusslorbeeren reist Landesligist Grün-Weiß Potzehne nach Beetzendorf. Der Gewinn des Supercups kurz vor Weihnachten war ein echtes Ausrufezeichen. Trainer Nico Bremse zu den Erwartungshaltungen: „Wir versuchen den Zuschauern guten Fußball zu bieten. Wenn uns das gelingt, dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“

Von Christian Buchholz

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