Den Neuen sei Dank: Viktoria Uenglingen will in Fußball-Landesklasse bleiben

Rettungsaktion gelungen

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Hat keine Geduld mehr und will Tabellenschlusslicht Viktoria Uenglingen verlassen: Kevin Assmann.

Uenglingen. Die spektakulärste Rettungsaktion des altmärkischen Fußballs in der bisherige Saison ist gelungen. Was sich ziemlich übertrieben anhört, passt beim Blick auf den Landesklassisten Viktoria Uenglingen ganz gut.

Vor Jahresfrist stand es nicht gut um den abgeschlagenen Tabellenletzten der achten Liga, das Aus im Spielbetrieb drohte – eine zweite Mannschaft gibt es schließlich seit drei Jahren nicht mehr. Höhepunkt der Personalnot in der Hinrunde: Selbst Präsident Klaus Reimer (53) musste die Fußballschuhe schnüren. Doch neue Namen lassen den Landesklassisten weiterbestehen. Die Uenglinger verpflichteten sechs neue Spieler.

„Das ist ein absoluter Hammer“, sagt Viktoria-Pressewart Manfred Vogler über die Neuzugänge, die das Aus abwenden. Denn fortan zählt Uenglingens Kader für die Rückrunde 18 Spieler, weitere könnten folgen. Die Neuen wechseln allesamt von unterklassigen Klubs an den Stendaler Stadtrand – und sichern mit ihrem Kommen den Betrieb bei der Viktoria. Rene Riedel (Möringer SV), Domenik Schreiber (Klädener SV), Tobias Jüngling und Jann-Erik Paulsen (beide BSC Stendal/1. FC Lok Stendal II), Rene Studinski (Post Stendal) und Rene Zürcher (Torwart, vereinslos) bestimmten zwar nicht die Schlagzeilen der Hinrunde, helfen ihrem neuen Vereine auf jeden Fall aber weiter – Kevin Assmann (Eintracht Schinne), Michael Köppe (Möringer SV) und Marcel Weidebach (Rot-Weiß Arneburg) nicht mehr, das Trio ging. [...]

Von Benjamin Post

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