Altmärkische Fußballtrainer blicken gespannt auf den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga

Rettung zum Wegschauen

Niemals 2. Liga? Auch den VfB Stuttgart könnte es treffen mit dem Gang in die Unterklasse. Den Hamburger SV sowieso. Der HSV und der VfB bangten schon in der vorigen Saison um den Klassenverbleib.
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Niemals 2. Liga? Auch den VfB Stuttgart könnte es treffen mit dem Gang in die Unterklasse. Den Hamburger SV sowieso. Der HSV und der VfB bangten schon in der vorigen Saison um den Klassenverbleib.
  • VonBenjamin Post
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Altmark. Heiko Gödecke wird seinen HSV am Sonnabend ab 15. 30 Uhr nicht dabei zusehen, wie er versucht, die Rettung zu schaffen. Gödecke, Trainer des Fußball-Landesligisten Saxonia Tangermünde, steht mit seiner Mannschaft selbst im Abstiegskampf, beim SV Irxleben.

Als Fan des Hamburger Sportverein muss er am Samstag allerdings mehr hoffen. Denn in der Bundesliga fällt die Entscheidung im wie ihn das Boulevardblatt BILD titulierte „irren“ und „härtesten Abstiegskampf aller Zeiten“. Sechs Mannschaften angefangen beim Tabellenzwölften Hertha BSC, SC Freiburg, Hannover 96, VfB Stuttgart, HSV und Schlusslicht SC Paderborn können noch in die zweite Liga absteigen.

Seine Hamburger sieht Gödecke kritisch. „Der HSV hat nicht die Spieler für den Abstiegskampf“, schätzt der Landesliga-Coach ein. Nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB am Sonnabend („eine ganz bittere Pille“) bleibt nur die Hoffnung. „Ich habe immer gehofft“, sagt Gödecke, doch bisher trat beim HSV keine wirkliche Besserung ein bei vier Trainern in der Saison. „Man sieht, dass die Luft raus ist“, stellt der Anhänger fest.

Jörn Schulz betrachtet das Treiben im Kampf um den Klassenverbleib „recht entspannt“. Der Trainer des Landesklassisten Medizin Uchtspringe ist kein Fan eines Teams, mit Blick auf den drohenden Abstieg des vermeintlich unabsteigbaren Bundesliga-Dinos blüht bei ihm sogar der Flachs. „Ich sehe das positiv: Dann kommen montags mehr Spieler zum Training“, scherzt Schulz. [...]

Von Benjamin Post

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