FCM nach drei Unentschieden beim VfL Osnabrück in der Bringschuld

Remis sind keine Lösung

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Die Abwehr um Nico Hamann (mitte) und David Kinsombi (rechts) hielt, doch gegen Fortuna Köln ließ die Chancenverwertung im Angriff zu Wünschen übrig.

Magdeburg/Osnabrück. Es war für den Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg und seine Anhängerschaft eine durchaus turbulente Woche. Grund hierfür war die kuriose Ticketvergabe seitens des FCM für das Ostderby am 5. März in der Magdeburger MDCC-Arena gegen Hansa Rostock (AZ berichtete).

In FCM-Fankreisen wurde dem Aufsteiger nach der Bekanntgabe, dass Rostock nur 700 personalisierte Karten zur Verfügung gestellt werden, eine bewusste Täuschung vorgeworfen. Zu Beginn der baulichen Maßnahmen hieß es, dass diese keinerlei Einfluss auf den sportlichen Betrieb nehmen.

Doch vor dem bereits einige Wochen vorher stark diskutierten Derby gastieren die FCM-Kicker morgen ab 14 Uhr zum Topspiel der Dritten Liga in Niedersachsen beim VfL Osnabrück. Das Team von Jens Härtel ist seit acht Partien ohne Niederlage, kam allerdings zuletzt gegen Fortuna Köln, Chemnitz und Bremen II nicht über eine Punkteteilung hinaus. Zwar spricht beim FCM keiner vom Aufstieg, dennoch sind Remis keine Lösung, wollen die Magdeburger weiter insgeheim im Aufstiegsrennen mitmischen.

Vor allem der Angriff zeigte sich zuletzt äußerst verschwenderisch im Umgang mit den sich wenig bietenden Chancen. So vergab beispielsweise Christian Beck vor Wochenfrist gegen Köln kurz vor der Pause freistehend vorm Kasten.

Im Hinspiel fuhren die blau-weißen einen klaren 3:0-Erfolg ein. Dennoch ist beim Verfolgerduell Vierter gegen Fünfter kein Favorit auszumachen. Auch weil der FCM auswärts erst zwei Begegnungen für sich entschied und sich auch die Osnabrücker zuletzt minimalistisch zeigten. Nach zwei Nullnummern gegen die abstiegsbedrohten Clubs aus Rostock und Cottbus, erzielten die Lila-Weißen vor Wochenfrist den Siegtreffer bei Holstein Kiel erst in der Nachspielzeit.

Der Sieger bleibt dem Spitzentrio Dresden, Aue, Großaspach auf den Fersen. Der Verlierer hingegen kann auf sechs Punkte zurückfallen.

Von Falk-Stephane Dezort

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