FUSSBALL KREISOBERLIGA Heide Jävenitz startet mit 15 Punkten

Reineke die Schlüsselfigur

Der 39-jährige Christian Reineke (am Ball) ist beim westaltmärkischen Fußball-Kreisoberligisten Heide Jävenitz die Schlüsselfigur.
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Der 39-jährige Christian Reineke (am Ball) ist beim westaltmärkischen Fußball-Kreisoberligisten Heide Jävenitz die Schlüsselfigur.

Jävenitz – Der Auftakt wurde verpatzt, doch seither stimmen die Ergebnisse. Mit 15 Zählern aus sechs Begegnungen liegen die Fußballer des SV Heide Jävenitz im Titelkampf der Kreisoberliga Altmark West gut im Rennen. „Die Spitze ist in dieser Saison sehr ausgeglichen.

Wir sind dabei“, freut sich Trainer Guido Euen über die positive Momentaufnahme.

Ihren Saisonauftakt bestritten die Heide-Kicker bei Schwalbe Schwiesau, die Partie ging mit 1:2 verloren. „Es war eine verdiente Niederlage, wir haben in diesem Spiel viel zu wenig nach vorne gemacht“, erinnert sich Guido Euen, der sich sicher ist, dass sich auch noch andere Mannschaften an den kampfstarken Schwiesauern die Zähne ausbeißen werden.

Die Pleite in Schwiesau führte der Heide-Coach auch auf das Fehlen von Christian Reineke zurück. Der fast 40-Jährige prägt das Spiel der Jävenitzer nach wie vor durch seine Übersicht, seine Pässe, Freistöße, Eckbälle und Tore (sechs Treffer in vier Spielen). „Christian ist unsere Schlüsselfigur, er entscheidet Spiele für uns“, möchte Guido Euen seinen langjährigen Weggefährten nicht missen.

Wieder mit Reineke im Aufgebot besiegten die Jävenitzer am 2. Spieltag den SV Langenapel nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 2:1 (später erfolgte eine 3:0-Wertung). „Im ersten Abschnitt hat uns Langenapel klar beherrscht und wir konnten froh sein, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben“, erinnert sich Guido Euen, der sich noch heute darüber wundert, dass der SVL im zweiten Abschnitt so stark abgebaut hat.

Es folgten Siege bei Wacker Lindstedt (1:0), bei Rot-Blau Sanne (3:1), gegen die zweite Vertretung des SSV Gardelegen (2:1) und beim FC Jübar/Bornsen. So richtig überzeugen konnten die Jävenitzer in diesen Begegnungen aber nicht. „Unser Passspiel ist oft zu ungenau, rein fußballerisch sind wir den meisten Vertretungen daher unterlegen. Mit einem Mix aus Robustheit, Teamspirit, Leidenschaft und Kampf machen wir unsere Defizite aber wieder wett“, sieht Trainer Euen Licht und Schatten.

Mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren haben die Jävenitzer einen recht alten Kader. Daher kommt für den Trainer die derzeitige Corona-Pause ungelegen. „Gerade ältere Spieler kommen nach einer Pause nur schwer wieder in Tritt.“ Da dürfte der Re-Start, wann auch immer dieser stattfinden wird, ohne vernünftige Vorbereitungszeit kaum zu stemmen sein. Trotzdem bleibt man im Heide-Sportpark optimistisch. „Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen“, so Trainer Euen, für dessen Elf die richtigen Gradmesser bis auf Langenapel noch kommen werden. „Gegen Mieste, Klötze, Kusey und Brunau haben wir noch nicht gespielt. Daher haben die erreichten 15 Punkte nicht die große Aussagekraft.“

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