8. Bismarker Fanmasters: Hamburger SV entscheidet prestigesträchtiges Turnier im Neunmeterschießen für sich

Rautenwächter entmachten ManUnited

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Nach dem Überraschungssieg des Hamburger SV beim Bismarker Fanmasters kannte der Jubel keine Grenzen. Die Pokalfeier ging noch bis tief in die Nacht.

fsd Bismark. Zwei Tage lang war Bismark wieder das Mekka der altmärkischen Fußball-Fans, als am Donnerstag und Freitag die Pforten der örtlichen Mehrzweckhalle zu den traditionellen Fanmasters öffneten. Es war die bereits 8.

Auflage des Fußball-Highlights der Saison unterm Hallendach. Als Organisator fungierten abermals die Mannen des TuS Schwarz-Weiß Bismark um Mirko Völkel, Ralf Motejat und Heiko Schöler.

16 Teams waren in vier Gruppen angetreten, um im Trikot ihres Lieblingsvereins den Wanderpokal mit in die Heimat zu nehmen. Als großer Turnierfavorit galten auch in diesem Jahr die Kicker von Manchester United. Das Team um Kapitän Martin Hermenau (1. FC Lok Stendal) ging als Titelverteidiger in das Geschehen und wollte selbstverständlich die Turniererfolge der vergangenen zwei Jahre zu einem Triple veredeln.

Der Spielplan meinte es gut mit dem zahlreichen Publikum auf den Rängen, denn als Eröffnungspartie zog die Losfee im Vorfeld der Fanmasters das Vorjahresfinale zwischen Manchester und dem FC Bayern München. Dieses Aufeinandertreffen bot den würdigen Auftakt eines denkwürdigen Abends. Bis zuletzt blieb die Partie spannend und endete leistungsgerecht 1:1. Beide erfüllten die weiteren Gruppenspiele souverän und zogen ins Viertelfinale ein.

Juventus Turin, 1. FC Kaiserslautern (beide Gruppe B), Werder Bremen, Chelsea FC (beide Gruppe C) und VfL Wolfsburg sowie Hamburger SV (Gruppe D) komplettierten die K.o.-Phase.

Es ging eng zur Sache. Gleich die ersten beiden Viertelfinals gingen ins Neunmeterschießen. Hier behielten Kaiserslautern 7:6 (Bayern) und Titelverteidiger Manchester United 3:2 (Turin) die Nerven. Hamburg entschied das Nordderby mit 3:2 gegen Bremen für sich, während Chelsea dank eines 2:1 über Wolfsburg ins Halbfinale kam.

Die Londoner waren es auch, die alle Triple-Träume der Nordengländer zu Nichte machten. 2:1 hieß es am Ende für Chelsea gegen Manchester. Zuvor buchte bereits der HSV mit einem 2:0 gegen Kaiserslautern das Finalticket.

Das Endspiel um den begehrten Wanderpokal zwischen Chelsea FC und dem Hamburger SV entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Bei noch knapp zwei Minuten zu spielen und einem 0:1-Rückstand bekam der HSV-Keeper nach einem Foul eine Zwei-Minuten-Strafe. Sören Buchholz übernahm im Tor und legte mit einer mustergültigen Flanke auf Jason Heidrich zum Ausgleich vor. So stand es nach der regulären Spielzeit 1:1, so dass eine Entscheidung im Neunmeterschießen herbeigeführt werden musste. Während die Rautenwächter souverän verwandelten, lagen beim Chelsea FC die Nerven blank. Der letzte Schuss verfehlte das Ziel und der Turniersieg des HSV war perfekt. „Das war eine Überraschung. Unser Ziel war es, die Vorrunde zu überstehen. Die Feiernacht ging bei HSV-Musik bis 4.30 Uhr“, so die Teambetreuer Nico Motejat und Peter Borstel.

„Das zeigt, was für Geschichten der Fußball schreibt. Da hat sich alle Mühe gelohnt und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“, zog Mirko Völkel ein positives Fazit.

8. Bismarker Fanmasters - die Bilder

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