Fußball-Kreisoberliga: Erste Bilanz nach drei Spieltagen / Favoriten vorn

Quartett unter sich

Ab durch die Mitte: Christopher Schmidt musste sich bisher nur im Auftaktspiel gegen den VfB Klötze strecken. Mit Heide Jävenitz ist er nach drei Spieltagen auf Kurs. Foto: Jacobs

Salzwedel. Klar, die neue Kreisoberliga-Saison ist noch jung und verlässliche Prognosen sind auch noch nicht zu machen. Aber eine gewisse Tendenz lässt sich nach drei Spieltagen schon erkennen. Es droht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft im Kreisoberhaus. Eine Bestandsaufnahme.

„Ich erwarte einen Vierkampf um den Aufstieg zwischen uns, dem SV Langenapel, dem MTV Beetzendorf und dem FC Jübar/Bornsen“, orakelte Jävenitz Trainer Guido Euen vor der Saison in der AZ-Sonderbeilage Anpfiff. Nach drei Spieltagen stehen exakt diese vier Teams mit der maximalen Punkteausbeute an der Tabellenspitze.

Der Topfavorit aus Jävenitz hatte dabei besonders im Saisoneröffnungsspiel bisher die härteste Nuss zu knacken und gewann gegen den VfB Klötze mit 4:2. Die Siege gegen Gardelegen II (7:0) und Engersen (5:0) fielen klar aus. Der aktuelle Spitzenreiter aus Langenapel hatte bislang noch überhaupt gar keine Probleme und besiegte die Teams aus Engersen, Salzwedel und Schwiesau sehr deutlich.

Ebenfalls neun Punkte aus drei Spielen haben die Teams aus Jübar/Bornsen und Beetzendorf. Besonders der FCJ überzeugte in allen drei Partien gegen Schwiesau, Mechau und Wenze. Der MTV Beetzendorf jedoch hatte am vergangenen Sonntag lange Zeit große Probleme beim Gastauftritt in Mechau und gewann erst durch ein Tor in der Nachspielzeit. Am Sonntag trifft der MTV dann im Topspiel auf den FCJ. Aus dem Führungsquartett könnte dann nur noch ein Duo oder Trio werden. Nicht ganz vergessen darf man den starken Aufsteiger SV Liesten II, der beide Saisonspiele gewinnen konnte und am vergangenen Wochenende seine Partie gegen Eintracht Salzwedel auf Dezember verlegte.

Die Mannschaften auf den Plätzen 5 bis 9 markieren das Mittelmaß der Liga. Die fünf Teams am Tabellenende haben allesamt noch keinen Punkt auf der Habenseite. Ganz schwer wird es in dieser Saison wohl auch für die beiden Landesklassen-Reserveteams aus Gardelegen und Salzwedel. Aber auch die Mannschaften aus Brunau, Engersen und Schwiesau können sich auf einen langen Abstiegskampf einrichten.

Keine Frage – Langeweile kommt in der Liga nicht auf.

Von Alexander Barklage

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