FUSSBALL – LANDESKLASSE Beetzendorfer Trainer Michael Banse nach 3:2-Sieg erleichtert

25 Punkte müssten für den Klassenerhalt reichen

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Michael Banse will mit Beetzendorf die Landesklasse halten.

Beetzendorf – Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesklasse hat sich der MTV Beetzendorf durch einen knappen 3:2-Heimsieg gegen Germania Tangerhütte etwas Luft verschafft. 

Trainer Michael Banse stand nach der Begegnung der Altmark-Zeitung Rede und Antwort.

Ihre Mannschaft hat gegen Tangerhütte zweimal einen Rückstand aufgeholt und am Ende sogar noch gewonnen. Da sollte ein Trainer zufrieden sein?

Das stimmt. Meine Mannschaft hat Moral gezeigt und stets an sich geglaubt. Unsere Erfahrung im Abstiegskampf zahlt sich aus. Zudem haben wir mit Kapitän Nico Schulz einen Spieler auf dem Platz, der immer alle mitreißt und nie aufgibt.

In der Aufstellung haben Sie mit dem etatmäßigen Stürmer Sebastian Eder auf der Sechser-Position überrascht. Was war der Grund für diese Maßnahme?

Sebastian hat auf dieser Position bereits in der Vorsaison in einigen Partien überzeugt. Er sollte mit seiner körperlichen Präsenz und seiner Kopfballstärke die langen Bälle auf Germania-Torjäger Patrice Boehm unterbinden. Das ist ihm ganz ordentlich gelungen, auch wenn er ihm in einer Situation im eigenen Strafraum ein Handspiel unterlaufen ist. Aufgrund seiner langen Verletzungspause fehlte Sebastian jedoch noch die Kondition für 90 Minuten. Michael Peters hat ihn nach seiner Auswechslung aber gut ersetzt.

Die ersten drei Punkte im neuen Jahr sind eingefahren, 18 hat der MTV nun auf seinem Konto. Wie viele Punkte müssen noch folgen, damit Ihr Team die Spielklasse hält?

Ich denke, dass 25 Punkte für den Klassenerhalt reichen müssten. Drei weitere Siege sind daher unser Ziel, am besten gleich einer am kommenden Sonnabend in Grieben. Das wird aber nicht so einfach. Wir dürfen uns nicht vom Punktestand des Tabellenletzten blenden lassen und den Gegner unterschätzen. Sie haben keine schlechte Truppe und waren im Hinspiel lange die bessere Mannschaft, ehe wir am Ende noch mit 4:0 gewannen.    sen

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