Platz acht: Alles bestens beim SVO

Am Ende wurde es also Platz acht: Florian Seiler (am Ball) und der SV Oebisfelde gewannen am Sonnabend ihr letztes Saisonspiel beim HSV Naumburg/Stößen mit 38:35. Foto: Buchholz

Naumburg. Friede, Freude und Platz acht: Die Premieren-Saison der Mitteldeutschen Handball-Oberliga ist seit Sonnabend Geschichte. Dem SV Oebisfelde gelang dank des 38:35 (21:15)-Sieges beim Schlusslicht HSV Naumburg/Stößen ein versöhnlicher Abschied in die Sommerpause. Auf der Rückfahrt feierte die Mannschaft ausgelassen mit den Fans.

Zu Beginn der Partie, in der beide Mannschaften über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo gingen, legte Gastgeber Naumburg/Stößen vor, der SV Oebisfelde zog nach. Bis zum 7:7 blieben die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe, dann legte Oebisfelde einen Gang zu und zog bis auf 11:7 davon. Die Allerstädter verteidigten bis zur Pause (21:15) ihren komfortablen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel ging der SVO-Sturmlauf weiter. Beim 26:16 hatte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Meinel bereits auf zehn Treffer abgesetzt. Das deutliche Zwischenergebnis war aber Gift fürs Oebisfelder Spiel. Denn im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich bei den Westaltmärkern einige vermeidbare Unkonzentriertheiten ein. Zahlreiche Spielzüge wurden überhastet abgeschlossen, Naumburg/Stößen kam immer näher. Beim 32:34 schien der Spielverlauf sogar zu kippen. Nur gut, dass die Allerstädter ihre Nerven kurz darauf wieder in den Begriff bekamen und den neunten Saisonerfolg unter Dach und Fach brachten.

„Wir haben es nochmal spannend gemacht. Das war unnötig“, fand SVO-Trainer Thomas Meinel einen Tag nach dem Sieg. Bis Ende Mai steht für die Oebisfelder noch leichtes Training auf dem Programm, dann beginnt für alle der sechswöchige Urlaub.

SV Oebisfelde: Drese, Stefani - Eckert (2 Tore), Ni. Bischoff (2), Herrmann (8), Thiele (9), Wolter (3), Vogel (8), Kalupke (2), Fl. Seiler (3), No. Bischoff (1).

Von Christian Buchholz

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