FUSSBALL – OBERLIGA Lok Stendal akzeptiert Absagen / Reserve-Elf sicher

Partnerschaft bleibt bestehen

Fortsetzung der Zusammenarbeit: Thomas Weise (Präsident 1. FC Lok Stendal, rechts) und Jörg Acherreiner (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Stendal). Foto: nowak

Stendal – „Wir sind auch stolz darauf, dass wir ein Jubiläum feiern können – nämlich 25 Jahre. “ Jörg Acherreiner, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Stendal, und Thomas Weise, Präsident des Oberligisten 1.

FC Lok Stendal, haben im Namen beider Vertragspartner am Freitag in den Räumlichkeiten des altmärkischen Fußballvereins ihre weitere gemeinsame Zusammenarbeit bestätigt. Zudem äußerten sich Weise und Lok-Vizepräsident Guido Klautzsch zu den gescheiterten Gesprächen bezüglich der Spieler-Neuverpflichtungen aus der Region und versicherten, dass die Reservemannschaft der Eisenbahner gut aufgestellt ist.

Der 1. FC Lok Stendal geht durch die zahlreichen Abgänge einen neuen Weg. Und fokussiert sich dabei auf Neuzugänge aus der Region – oder wie im Fall John Ziesmann, Paul Schönburg und Marlon Schweda – auf Spieler mit einer Vergangenheit im Verein. Derweil hatte es mehrere Gespräche gegeben. Offensivspieler Rosario Schulze und Defensivspezialist Florian Stark (beide FSV Saxonia Tangermünde) sowie Akteure vom SSV 80 Gardelegen standen bei den Eisenbahnern auf der Liste. In beiden Fällen gab es keine Einigung.

„Schade, dass sie die Chance nicht anerkennen, Oberliga zu spielen“, sagte Klautzsch. Und weiter: „Die Möglichkeit, Oberliga zu spielen, ist selten so groß, wie in dieser Serie.“ Davon haben sich die Eisenbahner schnell erholt und „haben noch ein paar in der Pipeline“, so Klautzsch. Es laufen weitere Gespräche, was Neuverpflichtungen betrifft, versicherte der Vizepräsident der Stendaler. Er betont dennoch: Es müsse aber alles passen.

Drei Neuzugänge gibt es ja bereits. Zudem rücken drei Juniorenspieler in den Kader der ersten Herrenmannschaft auf. Lok Stendal freut sich, John Ziesmann und Abwehrmann Paul Schönburg am „Hölzchen“ begrüßen zu dürfen. Torwart Ziesmann ist verbal sehr aktiv, Schönburg bringt mit 1,95m die passende Körpergröße mit. Schweda, den dritten „Neuen“, kennt Klautzsch noch aus gemeinsamen vergangenen Lok-Zeiten. Der Verteidiger sei „universell einsetzbar und extrem schnell“, erinnert sich Guido Klautzsch.

Was die Reservemannschaft – die künftig in der Landesklasse spielt – angeht, sehen sich Weise und Co. ordentlich aufgestellt. Man habe sie nicht umsonst angemeldet, betonte Klautzsch. Man wolle die personelle Breite zur Verfügung haben, wie bei der ersten Oberliga-Mannschaft, die weiterhin in der Nordstaffel spielen wird. Die Meldefrist für neue Spieler geht bis zum 30. Juni.

Chefcoach Jörn Schulz wird indes keinen Co-Trainer haben. Somit gibt es das Dreiergespann aus Schulz, Manuel Mauritz (Torwarttrainer) und Nico Wiegel (Teammanager). Letztere beiden werden sich mehr einbringen.

VON PATRICK NOWAK

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