Osterburgs Konrad Becker überzeugt

OFC bezwingt Lok Stendal II

Konrad Becker vom Osterburger FC dribbelt während des Gastspiels beim 1. FC Lok Stendal II
+
Überzeugte im OFC-Dress: Konrad Becker (vorne), der mit seiner Elf gegen Lok Stendal II (Yaya Touray) gewann.
  • Patrick Nowak
    VonPatrick Nowak
    schließen

Der Osterburger FC hat nach zwei Remis in der Fußball-Landesklasse 1 beim 1. FC Lok Stendal II gewonnen. Dabei spielte OFC-Akteur Konrad Becker gegen seinen ehemaligen Verein und wusste zu überzeugen.

Stendal – Der Osterburger FC hat sein Versprechen eingehalten. Und das Ergebnis geholt, das Trainer David Rose gefordert hatte. Nach Punkteteilungen gegen den SV Liesten (1:1) und den SV Eintracht Salzwedel (1:1) bezwang der OFC im Gastspiel am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse 1 den tapferen 1. FC Lok Stendal II mit 4:2 (1:0).

Im ersten Durchgang hatte die Rose-Elf mehrere gute Chancen. Eine frühe Gelegenheit davon konnte Maximilian Rieger nutzen, der sich am Sonnabendnachmittag ohnehin sehr engagiert zeigte. Er brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung (10.). Mit einem Tor ging es in die Pause.

Lok II kommt gut aus der Kabine

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Lok-Zweitvertretung, dass sie mithalten kann, wenn sie will. Die Heimmannschaft von Trainer Steffen Säger kam ambitioniert aus der Kabine und belohnte sich mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Amadou Sall verwertete ein Zuspiel und schloss zielgenau ab, sodass der Ball zwischen dem Pfosten und dem Torwarthandschuh von OFC-Keeper Marc Brehmer den Weg ins Netz fand (49.). „Am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir kurzzeitig den Zugriff verloren, als sie dann das Tor gemacht haben“, kommentierte David Rose den Gegentreffer.

Lok II witterte die Chance und der OFC wackelte nur kurz. Sall zwang Brehmer zu einer Parade, bei der der Osterburger auf der Höhe war (57.). Daraufhin wachte der OFC wieder auf und zeigte klar auf, warum er eine Landesklasse-Spitzenmannschaft ist. Die Rose-Elf kämpfte sich in die Partie zurück, ohne grob oder unsportlich zu sein. „Steffen (Säger, Anm. d. Red.) hat gesagt: Wenn sie ins Laufen kommen, dann sind sie schwer zu bespielen. Wenn wir aber ins Laufen kommen, haben wir denen, so denke ich, vernünftig die Grenzen aufgezeigt und eine saubere Leistung abgeliefert“, lobte Rose.

Es freut mich für Konrad, der vernünftig von unserer Mannschaft aufgenommen wurde.

David Rose (Trainer Osterburger FC)

Osterburg habe den Hebel umgelegt und gezeigt, wer der Chef im Haus sei, führte der Coach weiter aus. In der 66. Minute schlug die OFC-Stunde von Konrad Becker, der zuvor bei Lok Stendal II spielte. Er ebnete den Biesestädtern den Weg zum Sieg. Nach einem Pass in den Strafraum blieb Becker cool und schoss das 2:1 (66.). „Es freut mich für Konrad, der vernünftig von unserer Mannschaft aufgenommen wurde“, zeigte sich Rose zufrieden. Neun Minuten später erhöhte Becker auf 3:1 (75.). Lok II sammelte sich, Brehmer konnte klären. Danach übernahm der OFC die Kontrolle, erzielte ein Abseitstor (82.), ehe Leon Franz mit dem 4:1 die endgültige Entscheidung herbeiführte (85.). Weitere Möglichkeiten der Biesestädter folgten (86., 87., 90.). Mehr Tore waren möglich. Den Schlusspunkt setzte Niklas Bittner vom tapferen 1. FC Lok II zum Endstand (88.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare