HANDBALL – VERBANDSLIGA: 37:25-Erfolg über den SVO II in eigener Halle

HSG Osterburg stolpert nicht

Hannes Fieseler (HSG Osterburg, links) packt hier gegen Marcel Mieth (SV Oebisfelde II) zu.
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Hannes Fieseler (HSG Osterburg, links) packt hier gegen Marcel Mieth (SV Oebisfelde II) zu. 

Osterburg – Der Statistikzettel beider Mannschaften bleibt weiterhin unverändert.

Während die Verbandsliga-Handballer der HSG Osterburg nach dem 37:25 (20:11)-Sieg über den SV Oebisfelde II auch im sechsten Spiel keine Niederlage hinnehmen mussten, wartet die SVO-Reserve weiter auf die ersten Punkte der Saison.

Osterburg-Trainer Jürgen Stottmeister sprach nach Spielschluss von „einer wunderbaren Abwehrarbeit“ seiner Mannschaft. Auf der anderen Seite stand Tobias Stefanie mit seinen Handballern ein weiteres Mal mit leeren Händen da. Der SVO-Coach suchte auch nicht lange nach den Gründen für die Auswärtspleite. „Wir fressen alleine in der ersten Halbzeit 13 Konter. Das kriegen wir dann auch nicht mehr aufgeholt.“

Die Begegnung nahm zu Beginn einen ausgeglichenen Verlauf. Oebisfelde ging mehrfach in Front, wurde von den Gastgebern aber immer wieder ausgebremst. Dazu kamen auch eigene Fehler, die den Osterburgern das Torewerfen erleichterten. „Das ist eine alte, abgezockte Truppe“, so Stefanie über die HSG. Ab dem 4:4 nach zehn Minuten sah der SVO-Coach eine Wendung der Partie. „Wir haben uns vorne zu viele Fahrkarten genommen, wo wir uns auch vermeintlich freie Würfe schwer gemacht haben.“ Die Osterburger nutzten die Nachlässigkeiten des Gegners aus und zogen auf 12:4 davon. Oebisfelde blieb in dieser Phase sogar acht Minuten ohne eigenes Tor. Und konnte den 11:20-Rückstand zur Pause nicht mehr korrigieren.

Nach dem Seitenwechsel behielt die HSG das Spiel im Griff. Gefährlich wurde es aufgrund des hohen Vorsprungs nicht mehr. „Wir haben in der Deckung nicht mehr richtig gestanden und nicht mehr kommuniziert“, mahnte Stottmeister lediglich an. Die insgesamt gute Leistung seiner Handballer schmälerte dies nicht. Der SVO ließ sich trotz der Situation nicht hängen und spielte mit. Ein Punkt, der Mut für die nächsten Spiele machen könnte.

VON PATRICK NOWAK

HSG Osterburg (Tore): Schrödter - Prax (4), Fieseler, Kiebach (5), T. Kuhlmann (7), Hallasch, Papendiek (5), Dobberkau (5), Epler (1), Borzucki (7), Hahne (3).

SV Oebisfelde II: Köhler, Wehr - F. Hack (1), T. Hack (3), N. Müller, Keller (2), Meinel, Mieth (4), Oraschewski (7), Breiteneder (3), Thiele (5).

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