DM der Transplantierten und Dialysepatienten im Mai in Stendal und Osterburg

Organspender im Fokus

Annemarie und Hugo Kumpe haben sich sehr dafür eingesetzt, dass die 34. Offenen Deutschen Meisterschaften der Transplantierten und Dialysepatienten in der Altmark stattfinden. Foto: Buchholz

Stendal/Osterburg. Sport hält bekanntlich fit und gesund. Doch auch Menschen, die krank sind oder sehr krank waren, wollen sich körperlich betätigen. Ja sie suchen sogar den sportlichen Wettstreit unterein-ander. Vom 9. bis 12. Mai kommen sie dafür in die Altmark.

In Osterburg und Stendal finden nämlich die 34. Offenen Deutschen Meisterschaften der Transplantierten und Dialysepatienten statt. Annemarie und Hugo Kumpe aus Badingen haben sich sehr dafür eingesetzt, dass die DM im Norden Sachsen-Anhalts stattfinden kann. Die beiden erhalten bei der Organisation und Durchführung tatkräftige Unterstützung.

Zum Beispiel vom Kreissportbund (KSB) Stendal-Altmark, dem Stendaler Leichtathletikverein oder Bundestagsmitglied Katrin Kunert, die sogar als Schirmherrin dieser besonderen Veranstaltung fungiert. Klar, dass sie die DM-Teilnehmer natürlich am Donnerstag, 9. Mai, an der Osterburger Landessportschule persönlich begrüßen und die Eröffnung vornehmen wird.

„Dort haben wir ausgezeichnete Bedingungen für die Meisterschaft vorgefunden. Die Landessportschule ist für alle Sportler die zentrale Unterkunft. „Dort haben wir sehr kurze Wege zu den Wettkampfstätten, idealer kann es nicht sein“, findet Annemarie Kumpe, die in den zurückliegenden Jahren selbst zahlreiche Medaillen bei diversen Meisterschaften für Transplantierte und Dialysepatienten gewonnen und den jeweiligen Veranstaltern der Titelkämpfe genau auf die Finger geschaut hat.

Am Freitag, 10. Mai, beginnen die Wettkämpfe. Nicht nur in der Biesestadt, sondern auch in Stendal. „Wir haben uns mit den Leichtathleten des Stendaler LV zusammen getan und uns bei den Winckelmann-Games eingeklinkt“, freut sich Kumpe über die Kooperation. Allerdings findet die Wertung getrennt statt. Die DM-Teilnehmer sind nicht nur durch ihre Startnummern zu erkennen, sie tragen auf ihrer Kleidung zusätzlich ein rotes Herz mit einem T (für Transplantierte) oder einem D (Dialysepatienten).

Der sportliche Wettkampf im Rahmen der Deutschen Meisterschaft sei das eine, die Werbung für das Thema Organspende das andere, erklärt Annemarie Kumpe. Sie hat vor etlichen Jahren selbst ein Spenderorgan empfangen und wirbt seither in der Öffentlichkeit für die Organspende. Jetzt mit der DM.

Von Christian Buchholz

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