Yves Löbel gewinnt 7. Itagaki-Pokallauf in Gardelegen

Ohne Schauer ist der Weg frei

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Jubelte beim Zieleinlauf zurecht: Yves Löbel, der beim 7. Eizo-Itagaki-Pokallauf die lange Distanz über zwölf Kilometer für sich entschied und seine Zeit aus dem Vorjahr deutlich verbesserte.

Gardelegen. Die Freude war groß bei Yves Löbel. Der Magdeburger gewann am Sonntag die 7. Auflage des Eizo-Itagaki-Pokallaufes in Gardelegen. In den vergangenen Jahren war Löbel auf der Zwölf-Kilometer-Strecke am Erlebnisbad Zienau schon öfter vorn dabei.

So wie im Vorjahr, als Löbel Zweiter wurde und nur dem Deutschen Marathonmeister Frank Schauer aus Kalbe den Vortritt musste.

In diesem Jahr war Schauer jedoch nicht dabei und der Weg für Löbel damit frei. 39 Minuten und 15 Sekunden benötigte der Läufer aus der Landeshauptsstadt auf der schweren, weil sandigen, Strecke durch den Lindenthaler Forst. Zweiter wurde Sebastian Anselm (ebenfalls aus Magdeburg), vor Lokalmatador Timo Stephani, der die Strecke in 41:32 Minuten bewältigte. Sieger Yves Löbel hatte übrigens seine Zeit aus dem Vorjahr um fast zwei Minuten verbessert. Angesichts der warmen Temperaturen und der anspruchsvollen Strecke eine beachtliche Steigerung.

Zumal auch die Organisatoren beim präparieren der Strecke wieder mit einigen Widrigeiten zu kämpfen hatten. Äste mussten zersägt und Bäume beschnitten werden. Auch deshalb warnte Cheforganisator und Streckensprecher Gunnar Itagaki vor dem Start nochmal alle Läufer: „Denkt daran, es ist eine Crossstrecke. Passt gut auf!“

Doch trotz alelr Vorsicht, alle Läufer bewältigten die Strecke dann doch nicht ohne Probleme. So kam beispielweise Dietmar Hinz (Die Kernigen Altmärker) mit deutlichen Sturzspuren an den Knien ins Ziel. Er wurde trotzdem noch Dritter in der Altersklasse M55.

Ohne Sturz, aber dafür mit Spannung bis zum Schluss verlif das Renne über die Sechs-Kilometer-Distanz. Hier bogen Paul Weinmann (Genthin) und Erik Müller (Laufgruppe Haeder Stendal) zusammen auf die Zielgerade ein und lieferten sich auf den letzten 250 Metern einen packenden Schlusssprint, den Weinmann letztlich knapp für sich entschied. Bester Altmärker war hier Heiko Januscheski auf Platz fünf. Auf der Drei-Kilometer-Strecke hatte ebenfalls ein Genthiner die Nase vorn. Franz Herm siegte vor Lucas Keweloh (Haldensleben) und Henning Januschewski vom VfL Kalbe. Die kurze 1,5-Kilometer-Strecke war indes wie gemacht für den Tangerhütter Nachwuchs, der mit Carla Wolff an der Spitze einen Dreifachsieg einfuhr.

Von Michael Jacobs

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