Fußball: Testspieler schon wieder weg / Sikulskyi bleibt wohl langfristig

Lok ohne Neuzugang

Benedikt Nellessen (Mitte) wird in dieser Transferperiode keine Unterstützung mehr in der Offensive des 1. FC Lok Stendal erhalten. Foto: Haack

Stendal. Das Wechselkarussell in der Altmark dreht sich in dieser Winterpause ausgesprochen langsam. Selbst beim Fußball-Verbandsligisten 1.

FC Lok Stendal, der sich noch am intensivsten um neue (Offensiv-)Kräfte bemüht hatte, konnte bislang kein Erfolg vermeldet werden und so wie es aktuell aussieht, wird es auch dabei bleiben.

Die zuletzt getesteten fünf Probespieler aus Bulgarien und Japan sind beim 1. FC Lok durchgefallen. „Die Bulgaren konnten mich einfach nicht überzeugen“, bestätigt Trainer Sven Körner das, was bereits beim jüngsten Testspiel gegen den VfB Ottersleben (1:1) offensichtlich war. Bei den Japanern verhält es sich anders, wenngleich das Ergebnis das gleiche bleibt. „Wir nehmen sie nicht, weil sie nur ein Touristenvisum haben. Ich brauche keine Spieler, die im März wieder weg sind“, so Körner auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Beim 1. FC Lok hat man sich darauf geeinigt, dass es Kurzintervalle, wie zuletzt immer wieder von ausländischen Hoffnungsträgern am „Hölzchen“ erlebt, in Zukunft nicht mehr geben soll. „Es geht darum, dass ich hier eine Mannschaft formen will, die auch mal über zwei Jahre und länger Bestand hat“, erklärt der Trainer das Umdenken. Die neue Stendaler Maxime: Weg vom kurzfristigen Söldnertum, hin zur Konstanz! Ein wichtiger Baustein des zukünftigen Lok-Kaders soll der Ukrainer Artem Sikulskyi sein. „Er macht gerade einen Deutschkurs und wird in der Region eine Anstellung finden. Er bleibt uns langfristig erhalten“, freut sich Körner über den fast sicheren Verbleib des Innenverteidigers. Weitere positive Nachrichten kann der Trainer für diesen Winter allerdings nicht mehr versprechen. Zwar werden eventuell noch ein oder zwei Spieler beim 1. FC Lok getestet, doch da das Transferfenster bereits morgen schließt, sind weitere Verpflichtungen so gut wie ausgeschlossen. Stattdessen soll auf die eigene Jugend gesetzt werden.

Von Tobias Haack

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