Fußball, 3. Bundesliga: 1. FC Magdeburg trifft heute auf den unbequemen VfR Aalen

Ohne Druck und Hammann

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Tarek Chahed (Zweiter von links) traf am Wochenende zum wichtigen 2:0 gegen die Stuttgarter Kickers. Nach dem Erfolg gegen die Schwaben haben die Magdeburger die 40-Punkte-Marke geknackt.

Magdeburg/Aalen. Die kleine Krise des 1. FC Magdeburg ist nach dem 2:1-Dusel-Sieg vom Wochenende gegen die Stuttgarter Kickers beendet. Mit nunmehr 41 Punkten dürfte der Drittliga-Aufsteiger zudem den Klassenerhalt so gut wie geschafft haben.

Ideale Voraussetzungen, um heute Abend (18. 30 Uhr) beim VfR Aalen entspannt aufzulaufen.

Es ist das zweite Spiel einer kräftezehrenden Englischen Woche, an deren Ende am kommenden Samstag das Ost-Derby gegen Hansa Rostock als Höhepunkt wartet. Drei Begegnungen in sieben Tagen stellen eine Belastung dar, die den Magdeburgern bisher neu ist. Trainer Jens Härtel ist deshalb gefragt und hat schon angedeutet, in den kommenden Spielen rotieren zu wollen. Mit Niklas Brandt, Nils Butzen und Steffen Puttkammer kehren gegen Aalen drei Spieler nach einer Sperre zurück in den Kader und können sich sogleich Hoffnungen auf einen Startelf-Platz machen. Einer, der nach dem Stuttgart-Spiel definitiv nicht von Anfang an auflaufen wird ist Neuzugang Nico Hammann. Der Publikumsliebling wird dabei allerdings kein Opfer der Rotation, sondern ein Opfer des Verletzungspechs. Eine Knöchelblessur macht den Einsatz des Rotschopfs unmöglich. „Leider hat sich bei mir schon recht früh in der Partie die Kapsel im linken Sprunggelenk verabschiedet und eine ordentliche Schwellung hinterlassen. Also wird es für mich am Mittwoch leider heißen, die Jungs von zu Hause anzufeuern“, erklärte der Linksverteidiger auf seiner Facebook-Seite.

Der 1. FCM muss im schwäbischen Aalen auf die gefährlichen Standards Hammanns verzichten und das bei einem Gegner, der aus dem Spiel heraus nur schwer zu überwinden ist. Schon in der Hinserie bissen sich die Magdeburger am VfR die Zähne aus und kassierten die bis heute einzige Heimniederlage der Saison – 1:2. Logisch, dass die Domstädter auf Wiedergutmachung aus sind, doch dazu muss die Offensive funktionieren und die war in den vergangenen Wochen das Sorgenkind. Aalen hat auf eigenem Platz bislang nur acht Gegentreffer kassiert. Der Magdeburger Angriff um Torjäger Christian Beck benötigt heute Abend einen guten Tag, um die nächsten Punkte zu sichern. Der Druck im Abstiegskampf belastet schließlich nicht mehr.

Von Tobias Haack

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