AZ-Elf der Woche

Offensiv gedacht

Torhüter Andreas Lenz gibt Anweisungen.
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Ruhig und sicher: Andreas Lenz.
  • Tobias Haack
    VonTobias Haack
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Die „Elf der Woche“ unserer Sportredaktion muss nach dem jüngsten Spieltag mit einer kleinen Unwucht zugunsten der Offensive leben. Während es aufgrund zahlreicher Mehrfach-Torschützen kein Problem war, die vorderen Positionen zu besetzen, musste man defensiv schon sehr genau hinsehen. Letztlich ergab sich eine 3-4-3-Formation.

Torwart

Obwohl er schon 41 Jahre alt ist, reicht es bei Letzlingens Andreas Lenz immer noch für die eine oder andere herausragende Leistung im Tor. Germania Tangerhütte musste dies am Wochenende leidvoll erfahren, als der Heide-Schlussmann gleich mehrere Eins-gegen-Eins-Situationen für sich entschied.

Verteidigung

Den Sprung in unsere Abwehrkette hat wieder einmal Julian Seehausen von Eintracht Salzwedel geschafft. Beim 6:1-Kantersieg in Krevese überzeugte der Innenverteidiger mit seiner Ruhe am Ball und steuerte zudem einen Kopfballtreffer bei. Flankiert wird der Jeetzestädter von Liestens Moritz Bastian und Letzlingens Fabian Schlamann, die ihre Trainer ebenfalls mit einem fehlerfreien Auftritt zu überzeugen wussten.

Mittelfeld

In der Vierer-Mittelfeldreihe taucht etwas überraschend der Name Nils Lautenschläger auf. Der Tangermünder schien sich in der Vorwoche schwerer am Knie verletzt zu haben, stand nun bei der 5:0-Derbygala seiner Elf in Wahrburg aber wieder auf dem Platz und drängte sich auf. An Salzwedels Pascal Kreitz ist nach dessen Doppelpack in Krevese kein Vorbeikommen. Gleiches gilt für OFC-Abräumer Chris Köhn, der in dieser Saison auf konstant hohem Niveau agiert. Warnaus Hans Büchner überzeugt ebenfalls seit mehreren Wochen, was seine Nominierung für die Top-Elf längst überfällig macht.

Angriff

Im Angriff teilen sich drei Stürmer gleich neun Tore untereinander auf. Letzlingens Christian Palutke gelang beim 4:0 in Tangerhütte in der Schlussphase ein lupenreiner Hattrick. Marcel Brinkmann traf für Medizin Uchtspringe beim 3:1 gegen Rot-Weiß Arneburg ebenfalls dreimal am Stück, wurde aber von der Halbzeitpause unterbrochen. Dreierpack Nummer drei kommt von Kuseys Philipp Krüger, ein neuer Name in der Phalanx der bekannten altmärkischen Torjäger. Im Kellerduell beim Möringer SV hatte der Angreifer des TSV maßgeblichen Anteil am wichtigen 6:1-Erfolg.

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