Fußball – Landesklasse: Uchtspringe und Potzehne spielen auf Sieg

Ein offener Schlagabtausch?

+
Marcel Brinkmann (rechts) hat den Torinstinkt. Nach seiner Sperre kehrt der Uchtspringer morgen in der Partie gegen Grün-Weiß Potzehne wieder ins Team zurück.

Uchtspringe. Die Rollen sind klar verteilt. Der seit fünf Spieltagen ungeschlagene SV Medizin Uchtspringe, aktuell Tabellenfünfter, empfängt am morgigen Sonnabend den Vorletzten der Landesklasse-Tabelle, Grün-Weiß Potzehne.

Die Partie wird um 14 Uhr auf der Heinz-Förster-Sportanlage angepfiffen.

Medizin-Trainer Rico Matschkus nimmt die Favoritenrolle an. Er sagt aber auch: „Potzehne ist ein unbequemer Gegner, der kämpferisch stark ist.“ Der Punktgewinn der Westaltmärker gegen den TuS Wahrburg habe die kämpferischen Qualitäten aufgezeigt. Darum sind die Uchtspringer gewarnt. Und gehen davon aus, dass die Gäste selbstbewusst anreisen werden. Doch nach zuletzt zwei Unentschieden gegen Liesten und in Beetzendorf, mit denen der Coach durchaus zufrieden war, wollen die morgigen Gastgeber endlich wieder einen Dreier einfahren. An Selbstvertrauen mangelt es der Matschkus-Elf nach der bislang sehr starken Saison auch nicht. Und: Nach seiner Sperre kehrt auch Torjäger Marcel Brinkmann in die Mannschaft zurück. Fehlen wird indes Patrick Bonatz, der in Beetzendorf Gelb-Rot sah. Ansonsten sei der Kader ähnlich besetzt wie in den beiden jüngsten Remis-Spielen, verrät Matschkus.

Favoritenrolle hin, Heimspiel her: Matschkus sagt: „Wir werden Potzehne auf keinen Fall unterschätzen.“ Und so schwört er seine Elf auf eine sicher kampfbetonte Partie ein, in der sie alles raushauen muss, um am Ende über einen Sieg jubeln zu können.

Es könnte durchaus eine spannende Begegnung werden, denn es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die einen ähnlichen Spielstil haben. „Die letzten Spiele zwischen beiden Teams verliefen immer recht torreich, sodass es sicher spannend werden könnte. Wir wollen dabei auf jeden Fall um die drei Punkte mitspielen, denn das haben wir uns verdient“, so Mathias Lippert, Co-Trainer der Potzehner. Neben den beiden langzeitverletzten Lars Hering und Mario Putz, muss morgen auch Michael Lippert, der zuletzt gegen den TuS Wahrburg die Gelb-Rote Karte gesehen hat, zuschauen. „Er wird uns sicher fehlen, aber ich denke diesen Ausfall können wir kompensieren, denn alle anderen Spieler stehen zur Verfügung“, informierte der Potzehner Co-Trainer. Auch wenn die Uchtspringer aktuell in der Tabelle deutlich vor den Grün-Weißen liegen, blickt Lippert optimistisch auf diese Partie. „Ich erwarte von den Uchtspringern nicht unbedingt ein qualitativ hochwertiges Spiel. Sie werden meist durch lange Bälle auf Marcel Brinkmann und durch weite Einwürfe von Manuel Stoppa gefährlich. Das kann man aber durchaus verteidigen“, ist sich Lippert sicher.

Von Sabine Lindenau und Tobias Weber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare