Not-Team schlägt sich tapfer

SCHÖNEBECK (mro/mre). Hut ab! Trotz zahlreicher schwerwiegender Ausfälle hat Basketball-Landesligist BBC Stendal sein Auswärtsspiel am Sonnabend bei der TG Schönebeck, wenn auch knapp, mit 61:60 für sich entschieden.

Die Stendaler traten stark ersatzgeschwächt an der Elbe an. So fehlte der zuletzt sehr starke Christopher Dießl. Aber die Lizards mussten auch ohne Sascha Golais, Junior Sanches, Roy Gatzka und Cornelius Riske auskommen. Folgerichtig traten nur sieben Spieler die Reise an. Diese zeigten allerdings, was in ihnen steckt.

Die Anfangsphase verlief sehr zerfahren und war durch viele Ballverluste auf Seiten des BBC gekennzeichnet. Diese nutzten die Hallenherren zu leichten Punkten. Stendal tat sich mit der sehr aggressiven und auf Fouls basierenden TG-Verteidigung äußerst schwer, zumal eindeutige Fouls von den Schiedsrichtern nicht immer geahndet wurden. Folgerichtig kam nicht wirklich ein Spielfluß zustande.

Nachdem auf Stendaler Seite im zweiten Viertel weniger Ballverluste zu verzeichnen waren, kam der BBC wesentlich besser ins Spiel. Logische Konsequenz war, dass dieser Durchgang mit 21:12 klar an die Altmärker ging.

Im dritten Viertel gelang es den Gästen sich leicht abzusetzten. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange, da sich die Lizards mehr auf die fragwürdiegen Schiedsrichterentscheidungen konzentrierten, als auf das Spiel. Dadurch wurde die Begegnung noch zu einem echten Krimi. 15 Sekunden vor Schluss führte der das Team von Martin Rothenbeck mit einem Punkt, Schönebeck war allerdings in Ballbesitz. Kapitän Carsten Mogk verteidigte gegen den TG-Topscorer sehr gut, so dass dieser nicht zum Korb kam und nur durch Zufall den Ball zu einem Teamkameraden bringen konnte. Dieser musste sofort werfen, der Versuch wurde aber von Steffen Rothkirch abgeblockt und Stendal gewann.

BBC Stendal: Mogk (18 Punkte), Klaus (10), Krug (11), Lemme (2), Renner (6), Goroncy (1), Rothkirch (11).

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