Zwangspause im Amateurbereich

NOFV schickt Lok Stendal in den Lockdown

Lukas Breda auf dem Rasen sitzend.
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Für Lukas Breda und Lok Stendal ist das Jahr beendet.
  • Tobias Haack
    VonTobias Haack
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Das Unvermeidliche ist am Mittwochabend nun auch für den 1. FC Lok Stendal eingetreten. In einer Krisensitzung aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) beschlossen, den Spielbetrieb in den von ihm verantworteten Amateurklassen bis zum 31. Dezember ruhen zu lassen.

Dies betrifft natürlich auch die Oberliga Nord, in der die Eisenbahner aktuell den 16. Rang belegen.

„Der Krisenstab des NOFV hat sich in seiner heutigen Beratung mit der Fortführung des Spielbetriebes im Zusammenhang mit der Entwicklung der Corona-Pandemie beschäftigt. Im Interesse der Eindämmung der Pandemie, in Abwägung der Interessen der Vereine, den Spielbetrieb fortzusetzen, und der gesamtgesellschaftlichen Situation hat sich eine Mehrheit zu Folgendem entschieden: In der Regionalliga Nordost wird der Spielbetrieb bis auf Weiteres unter Beachtung der Coronaschutzverordnungen der Bundesländer und der strikten Umsetzung der jeweils gültigen Hygienekonzepte fortgeführt. In den Amateurspielklassen (Herren-Oberligen, Frauen-Regionalliga, Junioren-Regionalligen, Futsal-Regionalliga) wird der Spielbetrieb bis zum 31. Dezember 2021 unterbrochen. Die spielleitenden Organe werden sich mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Jahr 2022 und weiteren wettbewerbssichernden Maßnahmen beschäftigen und Lösungsvorschläge, auch unter Einbeziehung der Vereine, erarbeiten“, heißt es in der offiziellen Erklärung, die der NOFV noch am Mittwochabend auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Der NOFV ist damit den Schritt gegangen, den seine Landesverbände in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bereits vor Wochenfrist gemacht haben. Während im gesamten Bundesland der Ball bereits ruhte, musste Lok Stendal so noch gegen Mahlsdorf antreten und verlor mit 1:4. Eine Niederlage, die durch die jetzige Unterbrechung der Spielzeit nicht mehr nur noch sportlich unnötig erscheint.

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