FUSSBALL – OBERLIGA Lok Stendal will Sonntag beim SFC Stern punkten

Nur nicht nachlassen

Anführer aus dem Tor heraus: Bryan Giebichenstein und der 1. FC Lok Stendal wollen am Sonntag beim SFC Stern punkten.
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Anführer aus dem Tor heraus: Bryan Giebichenstein und der 1. FC Lok Stendal wollen am Sonntag beim SFC Stern punkten.

Stendal – Das torlose Remis am zurückliegenden Wochenende hat ein wenig Auftrieb gegeben. Im letzten Spiel vor der Corona-Pause wollen die Oberliga-Fußballer des 1. FC Lok Stendal an die phasenweise gute Leistung anknüpfen. Am kommenden Sonntag, 1.

November, gastiert die Elf von Trainer Jörn Schulz beim SFC Stern 1900 in Berlin.

„Wir wollen nicht verlieren und uns weiter festigen“, kündigt der Trainer an. Er will erneut Spieler sehen, die wie Krieger kämpfen. „Die Jungs sollen, bevor die Pause in Kraft tritt, noch einmal alles an Kräften mobilisieren“, will Schulz höchste Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Kampfgeist sehen. Dass es nicht einfach wird, aus Berlin Punkte mitzunehmen, ist dem Trainer natürlich bewusst. Der SFC steht momentan nach sieben Spielen mit zehn Punkten auf dem 10. Tabellenplatz der NOFV-Oberliga Nord. Die Eisenbahner haben nach acht Spieltagen gerade einmal die Hälfte der Punkte auf dem Konto. Zuletzt verloren die Stern-Kicker allerdings dreimal in Folge. Eine Negativserie, die möglichst auch dieses Wochenende nicht gebrochen werden soll, geht es nach den Wünschen der Stendaler. Problematisch könnte der für die Gäste ungewohnte Untergrund werden. In Berlin wird auf Kunstrasen gespielt. Extra deshalb hat Lok in dieser Woche ebenfalls auf Kunstrasen trainiert. Dennoch sagt Schulz: „Es wird ein schweres Spiel auf dem ungewohnten Geläuf.“ Nicht nur deshalb. Der Stendaler Trainer schätzt die Gastgeber als eine sehr spielstarke Truppe ein. „Sie sind technisch stark. Wir wollen robust entgegentreten“, rechnet Schulz damit, dass seine Schützlinge enorm viel gegen den Ball arbeiten müssen.

Personell sieht es immer noch nicht berauschend aus. Fragezeichen stehen hinter den Verletzten Denis Neumann und Steven Schubert. Während Neumann erst am Mittwoch wieder locker ins Training eingestiegen ist, trainiert Schubert derzeit nur individuell. Definitiv nicht auflaufen kann Paul Schönburg. Der Innenverteidiger ist im Training umgeknickt. Lukas Breda, der am Freitag wieder in die Übungseinheiten einsteigen konnte, ist noch keine Option für Sonntag.

Was passt, sei der Teamspirit. „Ich habe in der Trainingswoche eine gute Stimmung innerhalb der Mannschaft empfunden“, sieht Schulz ein weiteres Plus für das Spiel. Denn er weiß, dass ein Sieg nur über die mannschaftliche Geschlossenheit möglich ist.

Voraussichtliche Aufstellung des 1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Groß, Hey, Mahrhold, Knoblich - M. P. Schmidt, Kolzenburg, Gödecke, Buschke - Pfeiffer, Seidel-Holland.

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