Krevese fordert im Landespokal erneut den Drittligisten aus Magdeburg / Kompakte Defensive als Matchplan

„Nicht die Hütte vollbekommen“

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Im Vorjahr steuerte Magdeburgs Top-Stürmer Christian Beck (links) zwei eigene Treffer zum 9:1-Sieg in Osterburg bei. Hier behauptete er sich im Zweikampf gegen den Kreveser Verteidiger Stefan Schulz (rechts).

Krevese/Magdeburg. Sie haben das große Los gezogen. Und das schon zum zweiten Mal in Folge. Beim Kreveser SV war der Jubel riesig, als man erfuhr, dass erneut der „große“ 1. FC Magdeburg zu Gast sein wird.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Zuschaueraufkommens findet das Spiel (Sonntag, 14 Uhr) wie auch schon im Vorjahr im Stadion an der Landessportschule in Osterburg statt. Damals in Runde zwei unterlag man dem Regionalligisten klar mit 1:9. Nun reist der FCM als frisch gebackener Drittligist in die Altmark. Das macht das Spiel für den KSV nicht sonderlich leichter.

„Wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen“, gibt sich KSV-Trainer Holm Hansens bescheiden. „Es ist schwer zu sagen, was für ein Spiel zu erwarten ist, aber wir werden versuchen, eine bestmögliche Leistung abzuliefern.“

Doch das gestaltet sich in diesem Jahr noch schwieriger als gedacht. Nicht nur, dass dank des Magdeburger Aufstiegs nun vier Ligen zwischen den beiden Kontrahenten liegen, sondern dem KSV fehlen zusätzlich für das „Spiel des Jahres“ wichtige Leistungsträger. „Die Ausfälle gestalten die Angelegenheit doppelt schwierig. Ein Spieler ist verletzt. Ein weiterer befindet sich noch im Urlaub und der dritte heiratet am Wochenende“, so der 43-jährige Übungsleiter.

Darüber hinaus erwartet Holm Hansens nicht, dass sein Magdeburger Pendant, Jens Härtel, das Spiel auf die leichte Schulter nimmt. [...]

Von Falk Stephane Dezort

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