Fußball-Verbandsliga: Niederlage in Sangerhausen und Nellessen fliegt auch noch vom Platz

Lok nicht bissig genug – 0:1

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Steven Schubert (r.) verlor mit dem 1. FC Lok Stendal am Sonnabend beim VfB Sangerhausen. Anders als im Hinspiel (4:0) und im Landespokal (4:1) ging der Rückrunden-Auftakt der Ostaltmärker beim 0:1 in die Hose.

Stendal. Von wegen Lieblingsgegner... Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal konnte am Sonnabend nicht an den 4:0-Hinspiel-Sieg und den 4:1-Erfolg im Landespokal anknüpfen und verlor beim VfB Sangerhausen mit 0:1 (0:0).

Dabei haben wir gut begonnen“, meinte Lok-Sportdirektor Thomas Schulze nach Ende der Partie.

Kevin Meinhardt ließ für die Ostaltmärker in der fünften und sechsten Spielminute zwei Großchancen aus. Lok blieb bis zur Mitte der ersten Halbzeit das optisch überlegene Team, musste danach dem VfB aber mehr und mehr das Ruder überlassen. Und Stendal hatte Glück, dass auch Sangerhausen im Torabschluss Schwächen offenbarte. So wie in der 25., der 44. und der 45. Minute.

Keine Besserung in Halbzeit zwei. Lok agierte ohne Druck und vertändelte immer wieder den Ball im Mittelfeld. Gut, dass Torhüter Nico Thomaschewski einen klasse Tag erwischte und in der 56. Minute einen satten Fernschuss des VfB entschärfte. Die wenigen Möglichkeiten, die sich die Gäste erarbeiteten, wurden dann vergeben. Beispielsweise in der 68. Minute durch Maik Aumann.

Es kam, wie es kommen musste. Erst verursachte Sven Körner in der 75. Minute den Foulelfmeter, der zum 1:0 für die Rosenstädter führte, dann flog auch noch Benedikt Nellessen nach grobem Foulspiel mit der Roten Karte vom Platz. Zwar hätte Schermak Selo in der Nachspielzeit noch den Ausgleich besorgen können, doch er rutschte am Ball vorbei.

„Wir waren nach der Pause einfach nicht bissig genug und haben verloren, weil wir kein Tor geschossen haben“, ärgerte sich Thomas Schulze.

Tor: 1:0 Daniel Trautmann (75. Foulelfmeter). Schiedsrichter: Wiezoreck (Halle).

Zuschauer: 103.

1. FC Lok Stendal: Thomaschewski - Erdmann, Groß, Gebauer, Schubert (83. Kozik), Aumann (77. Selo), Nellessen, Meinhardt, Hoxha, Körner (77. Wanda), Spork.

Bes. Vork.: Rote Karte gegen Stendals Benedikt Nellessen (74.) aufgrund eines groben Foulspiels.

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