Fußball-Landesligist Medizin Uchtspringe bereitet sich auf anstrengende Rückserie vor

„Es ist nicht aussichtslos“

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Als Einheit in die Rückrunde. Jörn Schulz (links) startete gestern mit Max Marten von Stachelski und dem Rest der Manschaft in die Vorbereitung.

fsd Uchtspringe. Elf Punkte aus 14 Spielen – das ist die Bilanz eines Absteigers. Damit es am Ende nicht zu einem Worst-Case kommt, werden beim Landesliga-Neuling Medizin Uchtspringe seit gestern wieder die Beine in die Hand genommen.

In der Winterpause ließen es die Mediziner gemächlich angehen. Trainer Jörn Schulz schickte seine Schützlinge zu diversen Hallenturnieren der Region, um „noch mal Spaß zu haben“. Beim Post SV Stendal kurz vor dem Jahreswechsel flogen sie in der Vorrunde aus dem Turnier, am Sonnabend beim Altmark-Masters schafften sie es hingegen auf den dritten Platz.

Nun beginnt im Uchtedorf aber wieder der Ernst des Lebens, wenn es am Ende der Saison mit dem Ligaverbleib klappen soll. Schulz sieht hierzu seine Mannschaft in der Pflicht: „Wenn die Spieler an ihre Grenzen gehen, dann schaffen wir das auch.“

In der Hinserie ließen die Uchtekicker diese Galligkeit über 90 Minuten des Öfteren vermissen. „Die Spieler waren nicht bei der Sache. Wir haben so durch individuelle Fehler verloren.“ Medizin Uchtspringe hätte sich in der ersten Halbserie als Aufsteiger durchaus ein Punktepolster anfüttern können, gab Spiele aber in der Schlussphase aus der Hand oder wusste erst gar nicht zu gefährlichen Torszenen zu kommen.

Immer wieder musste Jörn Schulz seine Mannschaft mit einem veränderten Aufgebot auflaufen lassen. Langzeitverletzte wie Manuel Stoppa machten den Medizinern zu schaffen. Nun kamen in der Winterpause mit David Büst (Weiß-Blau Stendal) und Norman Horak (Rot-Weiß Arneburg) auch noch zwei Abgänge hinzu. „Für Norman war es schwer, sich gegen Marcel Brinkmann oder Ramon Schröder durchzusetzen“, so Schulz zu den Beweggründen des Wechsels.

Selbst in die Tasche greifen, wollte Uchtspringe indes nicht. „Wir geben kein Geld für neue Spieler aus. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir mit dem Aufstiegskader, verstärkt mit 18-Jährigen, die Saison spielen.“

Uchtspringe hat in den letzten Jahren viel erreicht und setzte sich mit einem Doppelaufstieg sowie einer doppelten Teilnahme an den Kreispokalfinals die Kirsche auf die Eistorte. Im Uchtedorf herrscht Optimismus, doch auch Realität. „Wenn es am Ende nicht reicht, dann ist es so. Wir gehen nicht von unserem Weg ab. Wir versuchen einen Lauf zu bekommen. Es ist nicht aussichtslos“, so Coach Jörn Schulz.

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