Fußball: Rossnick folgt auf Lehmann / Lange zurück / Lenz gleichberechtigt

Neustart in Tangermünde

Heiko Gödecke (l.) und Steffen Lenz sind in der neuen Saison nicht mehr Trainer und Co-Trainer, sondern gleichberechtigte Partner an der Seitenlinie des FSV Saxonia Tangermünde. Archivfoto: Haack

Tangermünde. Zwei Jahre Abstiegskampf in der Landesliga sind genug! Beim FSV Saxonia Tangermünde soll sich einiges ändern. Dafür steht das neu zusammengesetzte Präsidium um den Vorsitzenden Marko Rossnick, der auf Diethard Lehmann folgt.

Lehmann war aus Altersgründen abgetreten und hatte damit den Weg für einen Neuanfang frei gemacht. Mit Rossnick an der Spitze und Vereinsurgestein Frank Lange sowie Christoph Albrecht an dessen Seite soll an der Elbe ein neuer, ein nachhaltigerer Weg eingeschlagen werden. Die Veränderungen wirken sich dabei bis in das Trainerteam der ersten Männermannschaft aus.

„Heiko Gödecke und Steffen Lenz bilden jetzt ein gleichberechtigtes Duo. Das ist ein Test, von dem wir hoffen, dass er funktioniert“, erklärte Rossnick gestern gegenüber der Altmark Zeitung. Als Sportlicher Leiter für den Herrenbereich fungiert ab sofort Frank Lange, der bei den Saxonen auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken kann. „Auf dieser Position herrschte bei uns zuletzt Chaos. Da lief vieles durcheinander“, erhofft sich Rossnick von Lange Kontinuität und setzt dabei vor allem auf dessen Fachwissen und Erfahrung.

Einen ersten Teilerfolg können die Saxonen bereits verkünden: Beim FSV wird es ab der kommenden Saison wieder eine zweite Herrenmannschaft geben. Dafür werden zwar aktuell noch Spieler gesucht, doch der Großteil des Kaders steht schon fest. Zudem wird die Reserve, die in der Kreisklasse startet und von Christoph Albrecht betreut wird, mit A-Jugendlichen und älteren Spielern des bisherigen Landesliga-Kaders verstärkt.

Albrecht fungiert zukünftig auch als Jugendwart des Vereins und soll in Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter für eine bessere Verzahnung zwischen Jugendabteilung und Herrenbereich sorgen. „Es ist ein Ziel von uns, dass die Zusammenarbeit im Verein verbessert wird. Da hat in der Vergangenheit vor allem die nötige Kommunikation gefehlt“, erörtert Rossnick, was er sich als neuer FSV-Chef auf die Fahnen geschrieben hat. Die Etablierung der ersten Mannschaft im Mittelfeld der Landesliga stehe nach den schwächeren letzten beiden Jahren ebenfalls ganz oben auf der Agenda.

Dass die Jugend dabei nicht mehr hinter den Herren zurückstecken soll, dafür will Rossnick arbeiten. Den Ansporn dazu bringt er von Haus aus mit, schließlich spielt sein Sohn bereits seit sechs Jahren im Juniorenbereich der Tangermünder.

Von Tobias Haack

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