Landespokal: 1. FC Lok Stendal nach 2:1-Erfolg über den Oscherslebener SC im Achtelfinale

Nellessen mit Köpfchen 

+
Lok Stendals Max Salge (l.) beackerte gegen Oscherslebens Roman Pirsch (r.) die rechte Außenbahn.

fsd Stendal. Geschafft! Der Verbandsligist 1. FC Lok Stendal entschied das ligainterne Duell gegen den Oscherslebener SC mit 2:1 für sich. Dabei war die Begegnung am Ende enger, als sie hätte überhaupt sein müssen.

Der OSC reiste wie schon in der Vorwoche Askania Bernburg II mit nur zwei Reservisten in die Rolandstadt.

In der Anfangsphase entwickelte sich am „Am Hölzchen“ eine rassige Partie mit Chancen auf beiden Seite. So scheiterte beispielsweise Benjamin Sacher nach nur sieben Spielminuten am stark reagierenden Bryan Giebichenstein im Kasten der Platzherren. Auf der anderen Seite wurde ein direkter Freistoß von Franz Erdmann von der OSC-Mauer abgefältscht und rauschte knapp am Kasten vorbei (22.).

Bis zur nächsten Torraumszene sollten einige Minuten vergehen. Niclas Buschke setzte sich auf der linken Außenbahn durch. Seinen Abschluss parierte Martin Rothämel allerdings. Der Stendaler Druck nahm gegen Ende der ersten Halbzeit weiter zu. Zunächst verpasste Benedikt Nellessen, nach mustergültigem Zuspiel die Führung per Fuß zu erzielen (41.). Kurz darauf klappte es aber doch noch vor der Pause mit dem Tor. Nicht mit dem Fuß aber mit Köpfchen. Vincent Kühn flankte punktgenau von der rechten Seite und Nellessen nickte ein (44.). „Wir hätten mit mehr Treffern in die Pause gehen müssen“, kritisierte Lok-Trainer Sven Körner abermals die schwache Chancenverwertung seiner Jungs.

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie gänzlich. „Wir waren nicht mehr so aktiv und haben den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen“, so Körner. Die erste nennenswerte Torchance datierte aus der 75. Minute. Plötzlich prangte ein 1:1 auf der Anzeigentafel „Am Hölzchen“. Eine OSC-Flanke wehrte Johannes Mahrhold in die Füße von Benjamin Sacher ab, der direkt abzog und traf. Darauf scheiterten Buschke und Nellessen, aus zwei Metern, am Aluminium (77.). Während sich manche schon seelisch auf eine Verlängerung einstellten, klingelte es noch einmal im Kasten der Oscherslebener. Franz Erdmann brachte einen Freistoß ins Zentrum und fand Nellessen, der erneut per Kopf zuschlug (89.).

„Meine Mannschaft kann mehr“, versicherte Körner anlässlich der gezeigten Leistung seines Teams, welches letztendlich glücklich aber verdient das Achtelfinalticket im Landespokal buchte.

• Tore: 1:0 Benedikt Nellessen (44.), 1:1 Benjamin Sacher (75.), 2:1 Nellessen (89.).

• 1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Buschke, Erdmann, Mahrhold, Gebauer, Schubert, L. Breda, Kühn, Instenberg, Salge, Nellessen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare