Nach Turniersieg: Lok-Trainer Körner im Interview

Favoritensieg in Beetzendorf. Mit dem 1. FC Lok Stendal hat die ranghöchste Mannschaft der Region das XXIV. Altmark-Masters für sich entschieden. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Sven Körner im anschließenden AZ-Interview.

Herr Körner, 2014 gab es das Vorrunden-Aus, jetzt den souveränen Turniersieg. Was lief in diesem Jahr besser?

„Wir haben auf eine andere Strategie gesetzt und ohne fliegenden Torwart im klassischen System gespielt. Dass wir dann die individuell stärkste Mannschaft haben, war mir klar. Ich denke, wir waren von der Anlage her das beste Team und haben verdient gewonnen.“

In den Spielen gegen Havelberg und Tangermünde hat Ihr Team kurz gewackelt. Was lief da falsch?

„Wir haben eigentlich alles im Griff gehabt, es aber versäumt, mehr Dominanz auszustrahlen. Wir haben das Passspiel nicht so forciert und dann haben sich Fehler eingeschlichen. Tangermünde und Havelberg haben das dann gut ausgenutzt.“

Finalgegner Bismark hat auch ein starkes Turnier gespielt und war verdient im Finale. Warum war es am Ende trotzdem so deutlich?

„Mir war klar, dass Bismark eine starke Hallenmannschaft hat, mit guten Individualisten. Im Finale waren wir sehr konzentriert und haben nichts dem Zufall überlassen. Bismark hatte vielleicht etwas zu viel Respekt.“

Sie saßen in jedem Spiel auf der Tribüne, statt hinter der Bande zu stehen. Warum?

„Weil ich den Jungs einfach vertraue und weil sie selbst Verantwortung übernehmen sollten.“

Von Tobias Haack

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