Handball, Sachsen-Anhalt-Liga: SV Oebisfelde besiegt Eintracht Gommern mit 37:22 (14:11)

Nach der Pause Turbo eingelegt

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Der Salzwedeler Johannes Frenkel (beim Wurf) erzielte im Spiel gegen Eintracht Gommern vier Treffer für den SV Oebisfelde beim deutlichen 37:22-Heimsieg.

Oebisfelde. Mit einem mehr als verdienten 37:22 (14:11)-Heimsieg gegen Eintracht Gommern verabschiedeten sich die Handballer des SV Oebisfelde vor gut 250 Zuschauern aus dem alten Jahr in der laufenden Saison der Sachsen-Anhalt-Liga.

Anfangs agierten die Spieler der SVO-Sieben wie im Weihnachtsmodus, sie schienen nicht konzentriert bei der Sache. Zwar drehte man die Partie nach 0:2-Rückstand durch Treffer von Pascal Koitek (2) Alexander Vogel und Florian Kamm zum 4:2 (9.), doch die Gäste blieben zunächst dran. Immer wieder gelangen ihnen Tore durch Hüftwürfe, wie beim 6:6 (17.) bis zum 8:9-Anschluss (19.). Erst dann konnten sich die Gastgeber nach Treffern von Oliver Meinel und Pascal Koitek zum 11:8 absetzen (23.), in Unterzahl tankte sich Routinier Andreas Kalupke zum 14:11-Halbzeitstand durch.

Nach dem Wechsel schlug sich Gommern bis zum Stand von 17:14 noch einigermaßen gut (34.), doch dann erhöhten die Allerstädter das Tempo. Michael Meichsner traf aus dem Rückraum, einen Vier-Tore-Lauf vollendete Rechtsaußen Pascal Koitek zum 21:14 (38.). Jetzt bestimmte die SVO-Sieben klar die Szenerie auf dem Spielfeld. Trotz vieler Wechsel legten die Allerstädter den Turbo ein und überrannten den Gegner mit Tempogegenstößen. Phil Schliephake leitete so eine Serie von acht Treffern in Folge ein, die wieder Flügelflitzer Pascal Koitek zum 29:15 abschloss (49.). Jetzt war alles zum Weihnachtsfest angerichtet. Nach groben Foul an Nils Oraschewski (51.) gab es noch „Rot“ für eine Gästespieler, Phil Schliephake traf zum 34:18 (56.). Danach nahm der SVO etwas das Tempo aus der Partie, der Gast konnte mit drei Treffern in Folge auf 34:21 „verkürzen“. Die Schlussminuten gehörten den beiden Youngsters aus Salzwedel. Erst traf Johannes Frenkel doppelt zum 36:21, dann hämmerte Tim Schroeter das Leder aus dem Rückraum zum 37:22 in die Maschen. Nach dem Abpfiff gab es viel Beifall von den Fans für die tolle Leistung ihrer Sieben, diesem jungen Team gehört die Zukunft.

So sah es auch SVO-Coach Thomas Meinel nach dem Spiel. „Wir haben uns zum Anfang der ersten Halbzeit noch etwas schwer getan. Wir waren unkonzentriert und vorn zu leicht ausrechenbar. Doch die zweite Hälfte zeigte, dass wir variabler geworden sind, sowohl im Spielaufbau, wie im Abschluss. Die Jungs stecken Rückstände weg und glauben an sich . Es war schon geil, wie sie den Gegner mit schnellen Tempogegenstößen überrannten. Man kann schon stolz sein auf so ein Team, wir sind auf einem guten Weg.“

• SV Oebisfelde: Weis, Drese - Schliephake (2 Tore), Koitek (9), Schroeter (2), O. Meinel (5), Vogel (3), Kamm (5), Kalupke (2), Frenkel (4), Meichsner (5), Oraschewski, J. Meinel.

Von Jörg Staade

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