FUSSBALL – LANDESKLASSE Erster Sieg bei Lok Stendal II

Möringen erlöst sich

Ein Tor genügte: Armin Eggert und der Möringer SV (links) haben bei Lok Stendal II und Carl Klautzsch den ersten Landesklasse-Saisonsieg gefeiert. 
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Ein Tor genügte: Armin Eggert und der Möringer SV (links) haben bei Lok Stendal II und Carl Klautzsch den ersten Landesklasse-Saisonsieg gefeiert. 

Stendal – „Wir sind unfassbar froh, den ersten Sieg eingefahren zu haben.“ Tim Neffe schnaufte erstmal ordentlich durch.

Der Trainer, der seit diesem Sommer an der Seitenlinie des Möringer SV steht, hat am Sonnabend mit seiner Mannschaft am achten Spieltag den ersten Sieg in der Fußball-Landesklasse geholt. 

 Im Gastspiel beim Aufsteiger 1. FC Lok Stendal II gab es einen 1:0 (0:0)-Erfolg für den MSV. Jonas Gödecke erzielte für die Möringer in der 78. Spielminute das Tor des Tages.

Viel tat sich auf dem Rasen zu Beginn nicht. Patrick Huch gab den ersten Abschluss für die Möringer ab. Die Lok-Reserve versuchte es auch, es blieb lediglich bei einer Halbchance. „Es war kein schönes Spiel“, sagte Stendals Trainer Martin Obst. Der MSV war auf die Defensive bedacht, wollte so lange wie möglich hinten die Null halten und störte erst so richtig ab der Mittellinie. „Wir konnten nach vorne nichts machen, weil wir nicht präsent waren“, ergänzte Obst, der sich im 4-2-3-1-System mehr Durchschlagskraft von seiner Mannschaft gewünscht hätte. Es blieb beim klassischen Abtasten mit „viel Kampf im Mittelfeld“, wie Neffe beobachtete. Mit einem torlosen Spielstand ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schob der MSV etwas weiter raus und platzierte Philip Lauck auf der Zehnerposition. Möringen machte die Räume eng und erzwang den einen oder anderen langen Ball der Lok-Elf, da das Zentrum dicht blieb. „Das war auch der Matchplan von uns und der ist aufgegangen“, erklärte Neffe. Das Spiel blieb jedoch unspektakulär. Obst wollte auf Stendaler Seite etwas dagegen unternehmen, wechselte zweimal offensiv als er Markus Kellmann und Carlos Matlaba brachte.

Genützt hatte es nichts, denn die Gäste machten das entscheidende 1:0 und damit auch das einzige Tor im Spiel. Lok konnte einen Standard klären, dann brachte Steffen Kumpe den zweiten Ball auf Gödecke, der die Führung erzielte (78.). Lok Stendal II riskierte alles, verpasste durch Kellmann das sogar mögliche 1:1. Dann war in einem umkämpften Spiel Schluss. „Vorne haben wir uns endlich mal für den großen Kampf belohnt“, freute sich Neffe, dessen Mannschaft nach den ersten drei Zählern der Saison die Durststrecke beenden konnte. Nächste Woche geht es gegen den Rossauer SV. VON PATRICK NOWAK

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