Testspiel: 1. FC Lok Stendal unterliegt der A-Jugend des 1. FC Magdeburg 1:3

„Mit Kampf zufrieden“

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Niclas Buschke (links) sorgte im zweiten Durchgang bei den wenigen Angriffen vom 1. FC Lok Stendal für Schwung und Gefahr. Hier enteilt er Magdeburgs Steven Rudderham (rechts)´.

Stendal. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Das dachten sich auch Sven Körner und seine Mannen vom 1. FC Lok Stendal.

Nach dem 2:1-Heimfolg über Askania Bernburg II und vor der Partie im Landespokal gegen den Oscherslebener SC traf Lok Stendal am Dienstagabend auf den A-Jugend-Nord-Ost-Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Die Begegnung auf Platz 3 „Am Hölzchen“ ging mit 1:3 (0:0) verloren. Dabei hätte es zu dieser Niederlage nicht unbedingt kommen müssen. „Es ist ärgerlich, da wir zur Pause mit zwei Toren führen müssen. In der ersten Halbzeit hatte das Spiel hohes Tempo und wir waren torgefährlicher“, zog Körner sein Fazit.

Vor allem im ersten Durchgang überzeugte die Körner-Elf mit defensiver Stabilität und zeigte sich auch im Angriff gefährlich. Bereits nach zwei Minuten wurde es für Nico Becker im Magdeburger Tor gefährlich. Jedoch behielt er gegen den heranstürmenden Benedikt Nellessen die Oberhand. Kurz darauf zappelt die Kugel das erste Mal im Netz, aber im Tor der Gastgeber (6.). Jedoch bekam der Treffer von Gabriel Bierre seitens des Schiedsrichtergespanns um Amin Hamidi keine Anerkennung. Abseits. Anschließend fand das Spiel zumeist im Mittelfeld statt. Kurz vor der Pause hatte Vincent Kühn die Führung auf dem Fuß, verpasste aber freistehend den Kasten. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Abdallah Obeid vollendete für die Gäste (43.). „Wir haben einmal schlecht verteidigt und schon steht es 1:0. Das verlieren wir den Ball zu einfach“, haderte Körner.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen komplett. Aufgrund massiger Spielerwechsel ging der Fluss vor allem bei den Stendalern verloren. „Das Tempo war nicht mehr so hoch. Die Ballsicherheit hat gefehlt“, erklärte Körner den Wandel im Spiel. Lok-Keeper Bryan Giebichenstein musste sich des Öfteren auszeichnen. Eine Viertelstunde vor Schluss besorgte Max Salge aus 30 Metern mit seinem Freistoß den Ausgleich, aber die Gäste fanden direkt eine passende Antwort (83.). Max Hellmann drückte die Kugel über die Linie. Dieser besorgte nach einer Flanke in der Nachspielzeit per Kopf den 3:1-Endstand. Körner: „Ich bin mit der kämpferischen Leistung aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden.“

• 1. FC Lok Stendal (1.Halbzeit): Giebichenstein, Erdmann, Gebauer, Instenberg, Schubert, Karaterzyan, Nellessen, Kühn, Mahrhold, Bubke, Werner.

• 1. FC Lok Stendal (2. Halbzeit): Giebichenstein, Wagener, Buschke, N. Breda, Salge, L. Breda, Schröder, Liebisch, Klukas, Ehricke, Werner.

Von Falk-Stéphane Dezort

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