Fußball-Verbandsliga: Wolfen kommt

Mini-Serie im „Hölzchen“ gibt Hoffnung

In der Vorwoche unterlag der 1. FC Lok Stendal dem Halleschen FC II. In dieser Szene wird Steven Schubert (vorn) von HFC-Akteur Torsten Gundlach übersprungen. Foto: Löffler

Stendal. Die Personaldecke ist immer noch dünn, die Bilanz gegen den FC Grün-Weiß Wolfen stimmt alles andere als zuversichtlich. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Fußballer des 1.

FC Lok Stendal am Sonntag um 14 Uhr im Verbandsliga-Punktspiel durchaus bestehen können.

Schließlich ist die Heimbilanz der Rolandstädter in der Saison 2011/12 bislang (noch) sehr gut. Zwei deutliche Siege gegen den VfB Sangerhausen sowie zuletzt ein 0:0-Remis gegen den Oscherslebener SC – es deutet sich eine Mini-Serie im „Hölzchen“ an. Vorausgesetzt natürlich, mindestens ein Zähler bleibt auch diesmal in der Altmark. Lok-Trainer Volkan Uluc hofft, dass die Bilanz vor eigenem Anhang positiv bleibt. „Wir werden alles ins Spiel legen, ganz egal in welcher Aufstellung.“

Apropos Aufstellung: Die ist immer noch nicht klar. Fakt ist, dass sich Benedikt Nellessen noch in den USA befindet und erst am kommenden Donnerstag wieder in Deutschland landet. Sechser Guido Spork laboriert weiter an einer schmerzhaften Rückenverletzung. „Bei ihm ist ein Nerv eingeklemmt, deshalb ist es noch nicht abzusehen, wann er wieder spielen kann.“ Spork habe mit leichtem Lauftraining angefangen, zu große Belastung sei ihm aber noch nicht zuzumuten.

Anders ist die Lage bei Muhamet Hoxha, der zuletzt wegen Aduktorenproblemen ausfiel. Er stieg gestern Abend wieder ins Mannschaftstraining ein und wird am Sonntag wohl auflaufen können. Auch Maik Audorf hat seine Erkältung überwunden und brennt auf einen Einsatz. Damit steht das Grundgerüst. Aufgrund der fehlenden Alternativen stellt sich gegen Wolfen die Mannschaft eigentlich wieder von ganz allein auf. Überraschungen werde es keine geben, so Volkan Uluc, der daran anschloss: „Ich sehne den Tag herbei, an dem endlich wieder der gesamte Kader beisammen ist.“

Gegner Grün-Weiß Wolfen kommt mit zwei Siegen und zwei Niederlagen im Gepäck in die Altmark. Und mit einem guten Gefühl aus der Vorsaison. Da nämlich gewannen die Filmstädter ihr Heimspiel gegen Lok mit 4:2. Im Rückspiel in Stendal führte die Uluc-Elf nach einer tollen ersten Halbzeit bereits mit 2:0, kassierte durch zwei dicke Torwart-Schnitzer aber zwei Gegentreffer und musste sich mit einem Unentschieden begnügen. Das Erlebnis hat Trainer Volkan Uluc noch im Hinterkopf. Er erwartet, dass Wolfen erneut mit einem 4-4-2-System spielen wird. „Die werden auf Fehler lauern und gefährliche Konter fahren“, vermutet der Lok-Coach. In Sachen Probespieler gibt es keine Neuigkeiten. Er habe seine Unterlagen noch nicht eingereicht. SR: Streich (Wanzleben).

Von Christian Buchholz

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