Sachsen-Anhalt-Liga: Oebisfelde besiegt Biederitz 29:22

Meinel-Sieben hat alles unter Kontrolle

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Johannes Frenkel (beim Wurf) steuerte fünf Treffer zum sicheren 29:22-Heimerfolg des SV Oebisfelde in der Sachsen-Anhalt-Liga gegen Eiche Biederitz bei.

Oebisfelde. Im ersten Heimspiel des Jahres kamen die Männer des SV Oebisfelde zu einem 29:22 (17:10)-Heimsieg gegen den SV Eiche Biederitz. Damit bleiben die Allerstädter weiter mit im Rennen um den Landesmeistertitel.

Nach Ausfällen von Alex Vogel und Andreas Kalupke (nur auf der Bank) musste Trainer Thomas Meinel umstellen. Kapitän Florian Seiler gab nach Verletzungspause sein Comeback und war mit neun Treffern auch gleich bester Werfer im Team.

Der Aufsteiger erwies sich zu Beginn als hartnäckiger Gegner. Zwar konnten Florian Seiler, Johannes Frenkel und Michael Meichsner zum 3:1 einwerfen (7.), die Eichen blieben aber bis zum Stand von 5:4 dran (10.). Es sollte eine harte Nuss sein, die es zu knacken galt. Johannes Frenkel traf doppelt zum 9:5, doch Biederitz verkürzte wieder auf 9:7 (18.). Geduld war gefragt, doch dann platzte der Knoten. Nach drei Toren in Folge durch Johannes Frenkel, Florian Kamm und Tim Schroeter führte der SVO 16:9 (28.), Michael Meichsner erzielte aus dem Rückraum schließlich den 17:10-Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel gab es im Kader der Allerstädter viele Wechsel. Alle Spieler kamen zum Einsatz, neue Varianten wurden offensiv und defensiv getestet. Florian Seiler erwies sich gleich dreimal nervenstark als Schütze vom Siebenmeterpunkt – 20:14 (44.). Nachdem Keeper Thomas Drese einen Siebenmeter parieren konnte, traf Oliver Meinel dreifach zum 26:19 (53.). Der SVO hatte die Partie nun sicher im Griff. Einen der schönsten Angriffe gab es am Ende, als nach langem Ball von Torhüter Manuel Weis Rechtsaußen Pascal Koitek mit der Schlusssirene zum 29:22-Endstand einwarf.

Coach Thomas Meinel zog in seiner Analyse nach dem Spiel ein positives Fazit: „In der ersten Halbzeit standen wir zu Beginn nicht konsequent genug in der Abwehr. Dann klappte das schnelle Umschaltspiel besser, Johannes und Oliver erwiesen sich als gute Alternativen im Spielaufbau, sie waren zudem auch torgefährlich. Insgesamt erwies sich Biederitz als echter Prüfstein, dennoch haben wir das Spiel immer unter Kontrolle gehabt.“

• SV Oebisfelde: Drese, Weis – F. Seiler (9 Tore), Schliephake, Koitek (3), Schroeter (1), O. Meinel (6), Kamm (1), Frenkel (5), Meichsner (4), P. Breiteneder, Oraschewski.

Von Jörg Staade

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