Fußball – Landesliga: SSV Gardelegen muss bei Tabellenführer SV Staßfurt antreten

Mehr Spitzenspiel geht nicht

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Sascha Enrico Gütte (rechts) und der SSV Gardelegen reisen morgen zum SV Staßfurt.

twe Gardelegen. „Was die Jungs Woche für Woche auf den Rasen bringen, ist einfach überragend. Es macht wirklich Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten. Die Stimmung ist grandios und im Training ziehen alle voll mit“, sagt Norbert Scheinert, Trainer des SSV Gardelegen, über die aktuelle Situation seiner Mannschaft.

Und diese gute Stimmung kommt natürlich nicht von ungefähr, denn der Aufsteiger aus der westlichen Altmark ist in der Fußball-Landesliga bislang ohne Frage die Überraschung der Saison.

Die Gardelegener haben von den elf absolvierten Punktspielen erst eine Partie verloren und zuletzt besonders in den Begegnungen gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel der Landesliga für mächtig Furore gesorgt. Der Blankenburger FV (7:0), der MSC Preussen (2:1) und zuletzt der FC Einheit Wernigerode (2:0) mussten den SSV-Kickern die Punkte überlassen. Die Rolandstädter sind seit nunmehr neun Spielen ungeschlagen und in der Landesliga-Tabelle bis auf den zweiten Platz geklettert. „Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme, die wir auf jeden Fall genießen“, tritt Norbert Scheinert jedoch etwas auf die Euphoriebremse.

Vor dem SSV liegt aktuell nur noch der SV Staßfurt. Und genau bei dieser Mannschaft müssen die Gardelegener am morgigen Sonnabend ab 14 Uhr antreten. Demzufolge wartet auf die Westaltmärker ein weiteres Spitzenspiel. „Ich erwarte eine spielstarke Mannschaft, wie zuletzt Wernigerode“, vermutet der Gardelegener Trainer mit Blick auf den morgigen Kontrahenten. Die Staßfurter mussten vor Wochenfrist zwar beim MSC Preussen eine 0:1-Niederlage hinnehmen, blieben aber dennoch an der Tabellenspitze. Allerdings haben die SSV-Kicker nur einen Zähler Rückstand zum aktuellen Klassenprimus.

Heißt also im Umkehrschluss: Gestalten die Gardelegener auch dieses Spitzenspiel siegreich, übernehmen die Rolandstädter sogar die Tabellenführung. Doch daran verschwendet SSV-Trainer Norbert Scheinert keinen Gedanken. „Wir können im spielerischen Bereich gegen jede Mannschaft bestehen“, ist sich Scheinert sicher. „Grundvoraussetzung ist einmal mehr, dass wir hinten wieder kompakt stehen und dem Gegner keine Räume bieten“, verdeutlicht der Gardelegener Trainer. Im Vergleich zur Vorwoche kehrt Clemens-Paul Berlin wieder in die Mannschaft zurück.

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