FUSSBALL – 3. LIGA FCM in Mannheim / Neuzugang Patrick Möschl

Mehr Gier, mehr Leidenschaft

+
Seine Flanken kamen gegen Zwickau nicht immer an. Dominik Ernst (l.) und der FCM müssen sich steigern.

Magdeburg – Während der Pressekonferenz gestern Vormittag konnte Trainer Claus-Dieter Wollitz noch nichts sagen. Wenige Stunden später stand es dann fest. Kurz bevor sich die Transferfenster schlossen, präsentierte der 1. FC Magdeburg doch noch einen Neuzugang.

Mit Patrick Möschl verpflichtet der Club einen erfahrenen Spieler, der zuletzt für Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga aktiv war. Er erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

„Wir freuen uns, mit Patrick Möschl einen erfahrenen Spieler begrüßen zu dürfen, welcher in der laufenden Rückrunde unsere Flexibilität in der Offensive erweitert“, so der sportliche Leiter Maik Franz. Möschl wird morgen noch nicht mit beim Auswärtsspiel in Mannheim dabei sein, sondern erst am kommenden Montag zur Mannschaft stoßen.

Die bittere Heimpleite vor Wochenfrist gegen Zwickau sei aufgearbeitet worden, sodass Wollitz beim SV Waldhof Mannheim ein anderes Gesicht seiner Mannschaft sehen möchte. Von einem Mentalitätsproblem wollte er nicht sprechen. Wohl aber davon, dass es derzeit nicht gelinge, die unbedingte Gier und Leidenschaft über 90 Minuten auf den Rasen zu bringen. „Das ist ein Prozess“, ist dem neuen Coach bewusst, dass sein Team den Schalter nicht sofort umlegen kann. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr. Der Erfolg muss sich einstellen, um nicht noch tiefer in der Drittliga-Tabelle abzurutschen. Beim Dritten drei Punkte mitzunehmen, ist das Ziel. „Das Spiel wird uns alles abverlangen“, rechnet Wollitz mit einem Gastgeber, der gut strukturiert und fußballerisch stark auftreten wird. Doch gerade gegen Teams, die Wert auf die spielerischen Komponenten legen, sah der FCM in der Hinrunde gut aus. Aber Mannheim hat einen Lauf, ist seit sieben Spielen ungeschlagen. Eine Serie, die die Magdeburger stoppen wollen.

„Wir sind eine gute Mannschaft, müssen es aber über 90 Minuten auf die Platte bringen“, weiß auch Rechtsverteidiger Dominik Ernst. Von jedem könne erwartet werden, „dass er alles rausknallt.“  sli

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare