Fußball-Kreisoberliga: Kellerkinder Saxonia Tangermünde II und Post Stendal wollen endlich die ersten Punkte

Mediziner kurz vor dem Sprung auf Platz eins

Markus Bröker (l.) hat mit Havelberg spielfrei, Denis Ulrich reist mit Germania Klietz zum SSV Havelwinkel Warnau. Foto: Piecha

ppl Altmark. Am achten Spieltag der Fußball-Kreisoberliga stehen lediglich fünf Partien auf dem Plan. Medizin Uchtspringe will endlich nach ganz oben, zwei Kellerkinder hoffen auf die ersten Zähler.

Saxonia Tangermünde II - Post SV Stendal, Sa. 13 Uhr. Beide Teams stehen weiter tief im Tabellenkeller und müssen unbedingt anfangen zu punkten. Die Saxonen unterlagen zuletzt beim Mitkonkurrenten um den Abstieg in Goldbeck und brauchen die Zähler gegen die Stendaler dringender denn je. Der Post SV unterlag indes bei Spitzenreiter Uchtspringe nur knapp mit 1:2 und verkaufte sich dort mehr als teuer. Dass aber langsam Punkte her müssen, weiß Trainer Christian Laeseke nur zu gut: „Wenn wir jetzt nicht in Tangermünde punkten, weiß ich auch nicht, wo wir es sonst tun sollten.“

Preußen Dobberkau - VfB Elbe Uetz, Sa. 15 Uhr. Die Preußen gewannen zuletzt in Kamern mit 3:1, verloren jedoch in Christian Rohrdieck (Gelb-Rot) eine wichtige Stütze. Nun haben die Schützlinge von Trainer Dieter Schönhoff den zweiten Aufsteiger vor der Brust. Dieser entpuppte sich bislang als eine kleine Überraschung und verbuchte bereits zehn Punkte. Somit müssen sich die Dobberkauer schon ganz schön strecken.

SSV Havelwinkel Warnau - Germania Klietz, Sa. 15 Uhr. Die Warnauer scheinen sich langsam wieder gefangen zu haben. Beleg dafür ist die gute Leistung aus der Vorwoche, als dem bisherigem Spitzenreiter Grieben mit einem klaren 3:0 die Grenzen aufgezeigt wurden. Diesen Schwung will die Elf um Übungsleiter Heino Kühne mit in das Spiel gegen die Germanen nehmen. Die unterlagen vor Wochenfrist dem FSV Havelberg mit 0:2 und wollen sich rehabilitieren.

Kickers Seehausen - Blau-Gelb Goldbeck II, Sa. 15 Uhr. Die Seehäuser gehen als klarer Favorit ins Spiel und werden mit aller Macht versuchen, einen Dreier einzufahren. Den Gästen hingegen gelang am vergangenen Spieltag mit einem 2:1 über Tangermünde II der erste Saisonsieg und somit auch der langersehnte Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Trotz der klaren Vorzeichen geht Trainer Andreas Kahlow recht optimistisch in dieses schwere Auswärtsspiel: „Ich hoffe, dass unser Sieg gegen Tangermünde nur der Anfang war. Es wird zwar schwer in Seehausen, aber ich rechne uns etwas aus.“

Medizin Uchtspringe - Rossauer SV, Sa 15 Uhr. Die Uchtspringer taten sich im Spiel gegen Post Stendal lange Zeit schwer, übersprangen jedoch auch diese Hürde und wahrten somit ihre weiße Weste mit fünf Siegen nach fünf Spielen. Doch mit dem Rossauer SV reist nun ein anderes Kaliber nach Uchtspringe und wird versuchen den Hausherren die geplante Tabellenführung zu vermasseln. Doch allein das Erreichen des ersten Platzes wird für die Mediziner Motivation genung sein, um gegen den RSV eine Topleistung abzurufen.

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