Philip Türpitz überzeugt und macht erneut ein wichtiges Tor

Der Mann der Stunde

+
Jubel nach dem Ausgleich: Philip Türpitz lief zu den Fans und ließ sich feiern. Ein Sieg wäre ihm aber lieber gewesen.

Magdeburg – Er ist der Mann der Stunde beim 1. FC Magdeburg. Nach seinem Siegtreffer in Ingolstadt belohnte sich Philip Türpitz gestern Nachmittag erneut. Der als Zehner aufgestellte Offensivspieler glich kurz vor der Halbzeitpause zum wichtigen 1:1 aus.

Ganz zufrieden war der 27-Jährige dennoch nicht. „Ich muss ehrlich sagen, ich hätte den Treffer auch gern eingetauscht gegen drei Punkte“, meinte er nach Spielende. Die Chancen dazu waren da. Dennoch hat er sich über sein Tor riesig gefreut, lief mit Siegerpose Richtung Fans und ließ sich zurecht feiern. Türpitz selbst hatte mehr als nur die eine Möglichkeit, die er verwandeln konnte. Ein Freistoß ging knapp vorbei.

„Ich denke, für die Zuschauer war es ein sehr interessantes Spiel. Es ging hin und her, es gab viele Chancen.“, fasste der Zehner mit der Rückennummer 8 zusammen. Dass er auf der Position zum Einsatz kommen könnte, hatte sein Trainer Michael Oenning schon am Freitag angedeutet. Türpitz nahm die Rolle an. Vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit flammte bei ihm noch einmal richtig das Feuer auf. Er wollte nach seinem Ausgleichstreffer noch mehr. Die Ausstrahlung, die der Torschützenkönig der Dritten Liga derzeit auf den Rasen bringt, erinnert an diese Zeiten, als er das Tormaß aller Dinge war beim 1. FC Magdeburg. „Ich bekomme das gar nicht so mit“, meinte er auf die Frage nach seiner enormen physischen und mentalen Präsenz. Türpitz bleibt bescheiden.

„Mein Freistoß, ja. Wir hatten aber noch größere Chancen. Ich denke, wir können das Spiel auch für uns entscheiden, das wäre auch nicht unverdient gewesen.“ Dennoch gestand er ein: „Zufrieden sind wir nicht, aber wir können damit leben.“

Was macht ihn so stark? „Die Mannschaft. Ich gewinne ja keine Spiele alleine. Bei der ganzen Mannschaft läuft es gerade gut.“ Und das soll sich auch nicht ändern. Das gute Gefühl, starken Fußball spielen zu können, nehmen Türpitz und seine Teamkollegen mit zum Auswärtsspiel nach Bielefeld.  sli

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare