Handball-Nordliga Frauen: SG Neuferchau/Kunrau und SV Oebisfelde II kassieren Niederlagen

Malinowski glänzt mit zehn Toren

Stephanie Grabow (am Ball) erzielte zwar fünf Treffer für die SG Neuferchau/Kunrau, am Ende standen die Westaltmärkerinnen gegen den Barleber HC jedoch mit leeren Händen da. Foto: Sensenschmidt

Altmark. Niederlagen mussten zwei der drei westaltmärkischen Vertreter in der Handball-Nordliga der Frauen hinnehmen. Der SV Oebisfelde II verlor in Staffel I in Burg mit 13:18, die SG Neuferchau/Kunrau in Staffel II mit 21:29 daheim gegen Barleben.

Die Frauen des HV Solpke/Mieste hatten spielfrei.

Fortschritt Burg -

SV Oebisfelde II 18:13 (10:8)

Die SVO-Reserve lag im ersten Abschnitt aufgrund einer guten Leistung lange in Führung. Eine Rote Karte nach einem Foulspiel für Sabrina Abagat (28.), die bis dahin vier Treffer erzielt hatte, war dann aber ein Knackpunkt im Spiel der Allerstädterinnen. Abagat war nicht zu ersetzen, was sich gleich nach Wiederanpfiff zeigte, als sich die Burgerinnen schnell auf 14:8 absetzten. Diesen Rückstand vermochte die Sieben von Trainer Maik Giebel dann nicht mehr aufzuholen.

• SV Oebisfelde II: Gerlach - Abagat (4 Tore), Adermann (2), Bock, Jakobs, H. Langbartels (3), M. Langbartels (1), Stöter (3), Thom, Schulz, Nicolai.

SG Neuferchau/Kunrau -

Barleber HC 21:29 (8:12)

Nach einem schnellen 1:4-Rückstand fanden die Gastgeberinnen besser zu ihrem Spiel und waren bis zur 25. Minute gleichwertig. Mit drei Treffern in Folge schafften Yvonne Malinowski und Stephanie Grabow sogar den zwischenzeitlichen 7:7-Ausgleich (21.), woran auch die Abwehr und eine gut aufgelegte Torhüterin Corinna Lüders ihren Anteil hatten. Auch nach dem 7:8 von Julia Frankenberger sah es noch gut für die SG-Sieben aus. In den letzten fünf Minuten vor der Pause wurden jedoch einige gute Einwurfchancen liegen gelassen, so dass sich die Gäste wieder auf 12:8 absetzen konnten. Nach Wiederanpfiff konnte bei den Schützlingen von Trainerin Cornelia Kammann nur noch Yvonne Malinowski im Angriff überzeugen. Eine starke Angriffsspielerin war jedoch zu wenig, um Barleben weiter Paroli bieten zu können. Die Gäste nutzten zudem auch die größer werdenden Lücken in der SG-Deckung und siegten schließlich deutlich mit 29:21.

• SG Neuferchau/Kunrau: Lüders - Liebelt, Friedrich, Malinowski (10 Tore), Lösel (1), Tschorsnig (1), Moritz (1), Weber, Grabow (5), Schulze (2), Schulz, Paasche, Frankenberger (1).

Von Renee Sensenschmidt

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