Fußball, Testspiel: Stendal ringt Regionalligist Goslar ein 2:2 (2:0)-Unentschieden ab

Lok macht Lust auf mehr

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Die Stendaler kämpften gegen die Regionalliga-Kicker aus Goslar um jeden Ball. Lukas Breda (rechts) wurde in der Halbzeitpause eingewechselt.

Stendal. Einen vielversprechenden Start in die neue Saison legte der 1. FC Lok Stendal am Sonnabend gegen den Goslarer SC hin.

Die Altmärker trennten sich in einem Testspiel vom Regionalligisten leistungsgerecht mit einem 2:2 (2:0)-Unentschieden und hätten sogar einen Sieg einfahren können. Vor allem im ersten Durchgang deutete der Verbandsligist sein Potenzial an.

„In den ersten 30 Minuten haben wir vom Umschaltspiel her eine klasse Leistung gezeigt“, so Trainer Sven Körner. Seine Mannschaft agierte, wie sie es am liebsten tut: Aus einer kompakten Deckung heraus wartete sie auf die Ballverluste des Gegners, um dann blitzschnelle Konter zu fahren. Nach diesem Muster entstand auch der Führungstreffer in der 17. Minute. Artem Sikulskyi eroberte den Ball, der über vier Stationen beim Torschützen und letztlich auch im Netz landete. „Überragend gespielt“, befand der Trainer. Das 2:0 nur wenige Augenblicke später fiel per Eigentor. Das Ergebnis war zu diesem Zeitpunkt absolut leistungsgerecht. Erst ab der 30. Minute steigerten sich die favorisierten Goslarer.

Vor dem zweiten Durchgang begannen dann beide Mannschaften ordentlich durchzuwechseln. Die Gäste brachten nun mehrere Stammkräfte und steigerten sich weiter. Vor allem Gerit Golombek, der unter der Woche noch bei Austria Wien zum Probetraining vorstellig war, bereitete dem 1. FC Lok nun große Probleme. „Wir hatten kein Mut mehr, uns rauszukombinieren“, analysierte Körner, warum die Partie in der Folge kippte. Für die Treffer zum verdienten 2:2-Endstand musste der GSC dann allerdings nicht viel tun. Grobe Fehler von Lok-Probespieler Kaasan Dezanaukhaz (70.) und Steven Schubert (77.) ebneten Emanuel Bento und Golombek den Weg zu den Goslarer Torerfolgen.

Neben Dezanaukhaz stand mit Petrit Baliu, der das 1:0 vorbereitete, noch ein weiterer Testspieler im Stendaler Kader. „Nach einem Spiel kann man da aber noch keine Aussage zu treffen“, wollte Körner sich noch nicht festlegen, ob der Linksverteidiger und der Angreifer vom 1. FC Lok verpflichtet werden.

• Tore: 1:0 Niclas Buschke (17.), 2:0 Eigentor (24.), 2:1 Emanuel Bento (70.), 2:2 Gerit Golombek (77.).

• 1. FC Lok Stendal: Ziesmann (46. Giebichenstein) - Liebisch (46. Dezanaukhaz, 81. Bubke), Groß, Sikulskyi (63. Marhold), Gebauer, Instenberg, Schubert (83. Wagener), Buschke (70. Salge), Berlin (42. Grempler), Nellessen (46. L. Breda), Baliu (57. Nellessen).

Von Tobias Haack

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