Vorbereitung auf das Endspiel beginnt

Lok-Trainer Körner: "Das kann zu Lasten des Pokals gehen"

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Sven Körner, Trainer des 1. FC Lok Stendal, stellt das wichtige Ligaspiel gegen Merseburg über das Pokalfinale.

tha Stendal. Für den 1. FC Lok Stendal startet mit der heutigen Trainingseinheit die wohl bedeutendste Woche der vergangenen 25 Jahre. Über allem schwebt das Landespokal-Finale gegen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg am kommenden Montag. Eigentlich sollte sich der komplette Fokus der Altmärker auf das Spiel der Spiele richten, doch sie müssen einen schwierigen Spagat schaffen.

Das Finale gegen den FCM ist zwar die Partie ihres Lebens, nur zwei Tage später wartet allerdings ein Sechs-Punkte-Spiel im Oberliga-Abstiegskampf gegen den SV Merseburg. Stand jetzt.

Noch immer versucht der Klub nämlich in Absprache mit Verband und Gegner einen anderen Termin zu finden, um das Pokalspiel auch entsprechend genießen zu können. „Das kann sich ganz kurzfristig entscheiden. Vielleicht spielen wir ja diese Woche noch“, hofft Lok-Trainer Sven Körner.

Scheitert die Verlegung, muss der Coach im Endspiel über Rotation nachdenken. „Das Merseburg-Spiel hat Priorität. Da müssen wir elf ausgeruhte Spieler auf dem Platz haben. Das kann zu Lasten des Pokals gehen“, befürchtet Körner.

Aktuell arbeitet der 1. FC Lok entsprechend der angesetzten Termine. Die Trainingsarbeit der kommenden Tage wird auf den 1. FC Magdeburg ausgerichtet sein. Nach zahlreichen englischen Wochen zuletzt, möchte Körner allerdings Fingerspitzengefühl walten lassen: „Wir werden etwas weniger trainieren, in den Einheiten an sich aber Gas geben. Wir versuchen es gut zu dosieren.“

Die Stendaler Spieler dürften dieser Tage auf dem Trainingsplatz weniger zurückhaltend sein. Im Finale möchte jeder auf dem Feld stehen, oder sich zumindest einen Platz im Kader sichern. Entscheidend dafür ist die Donnerstags-Einheit, in der Körner explizit auf den FCM eingehen möchte.

Am Wochenende – sollte kein Merseburg-Spiel dazwischenkommen – darf sich die Mannschaft dann noch einmal regenerieren. „Am Freitag und Sonntag gibt es frei und Zeit für die Familien“, so Körner.

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